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    Bischofsheim

    Bischofsheim: Erstmals gemeinsam die Sternsinger ausgesendet

    Mit Pfarrer Manfred Endres versammelten sich die Sternsinger aus den Pfarreiengemeinschaften der Seelsorgeeinheit um den Kreuzberg zur Aussendung um den Altar. Foto: Marion Eckert

    Mit über 70 Sternsingern aus den Pfarreiengemeinschaften "Am Kreuzberg, Bischofsheim", "Die Walddörfer" (Sandberg) und "Immanuel Hohe Rhön" (Oberelsbach) wurde in der Seelsorgeeinheit um den Kreuzberg ein Zeichen für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit gesetzt.

    Pfarrer Manfred Endres war begeistert, dass so viele Sternsinger gekommen waren. "Damit haben wir gar nicht gerechnet", freute er sich über den Erfolg der ersten gemeinsamen Sternsingeraktion. Bevor sich die Mädchen und Jungen im Aussendungsgottesdienst um den Altar in der Bischofsheimer Kirche versammelten, erlebten sie im Kardinal-Döpfner-Haus mit Pastoralreferent Stephan Tengler und Gemeindereferentin Evi Warnke eine gemeinsame Stunde des Kennenlernens und Miteinanders. Beiden lag besonders am Herzen, den Jugendlichen zu vermitteln, dass sie nicht alleine unterwegs sind, sondern mit vielen weiteren Sternsingern aus der Seelesorgeeinheit am Kreuzberg in ein weltweites Netz eingebunden sind.

    Diesjähriges Thema: "Frieden! Im Libanon und weltweit"

    In diesem Jahr sind die Sternsinger zum Thema "Frieden! Im Libanon und weltweit" unterwegs. So stand auch beim Aussendungsgottesdienst der Wunsch nach Frieden ganz oben. "Frieden für die Kinder, Frieden für die Welt", sang die Band mit dem Wunsch "Öffnet eure Herzen, öffnet eure Tür. Dann zieht Gottes Frieden ein bei dir und mir". Die Band setzte sich zusammen aus Musikern aus den Pfarreiengemeinschaften, die mit Stephan Tengler den musikalischen Part des Gottesdienstes übernahmen.

    "Frieden ist für mich …": Diese Frage beantworteten die Sternsinger auf großen Plakaten. Foto: Marion Eckert

    Es war ein prächtiges Bild, als die über 70 Sternsinger, die Sternträger voran mit Pfarrer Endres in die Kirche einzogen. "Salamu aleikum" (Der Friede sei mit euch) spielte die Band und über dem Altarraum hing noch das Banner des Kinderbibeltags vom November mit dem Titel "Sucht Frieden", das nicht besser hätte passen können. Voll besetzt war die Kirche zur ersten gemeinsamen Sternsingeraussendung, es war ein Jugendgottesdienst für die Gemeinde, der nicht nur bei der Jugend gut ankam.

    Die "Goldene Regel"

    Der diesjährige Sternsingerfilm des Kindermissionswerks verdeutlichte, wie wichtig Frieden auf der Welt ist. Es wird gezeigt, welche konkreten Projekte dank der Spenden aus dem Sternsingerwerk zur Friedenserziehung aufgebaut wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die "Goldene Regel", die in fast allen Traditionen und Religionen der Welt zu finden ist. Diese besagt: "Ich behandele meine Mitmenschen so, wie ich es wünsche, von ihnen behandelt zu werden."

    Im Gottesdienstverlauf waren die jungen Sternsinger eingeladen, sich in einer Mitmachaktion über Frieden und was er für sie bedeutet, Gedanken zu machen. Auf Plakaten wurden die Ideen zusammen getragen: Nächstenliebe, Gott, viele Freunde, Zusammenhalt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung, Ehrlichkeit.

    Ein farbenfrohes Bild

    Zur Aussendung versammelte Pfarrer Endres die jungen Sternsinger um den Altar. Ein farbenfrohes Bild. Gesegnet wurden die Kreide und Aufkleber, mit denen die Sternsinger das Zeichen des Segens über die Eingänge der Häuser und Wohnungen setzen, sowie der Weihrauch, der an die Gaben der Weisen aus dem Morgenland erinnert: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese wertvollen Gaben sollen zeigen: Im Stall von Betlehem ist etwas Großes und Wichtiges geschehen. Gottes Sohn ist Mensch geworden. Er bringt den Frieden in die Welt.

    Die Sternsinger wurden ebenso gesegnet, auf dass sie offene Türen und Herzen finden, denen sie den Segen Gottes bringen. Pfarrer Endres dankte den Sternsingern, dass sie als Segensbringer und Botschafter des Friedens in den Gemeinden um den Kreuzberg unterwegs sind.

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