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    Burglauer

    Burglauer: Bauhof bekommt neuen Standort im Industriegebiet

    Für den Bauhof der Gemeinde Burglauer ist ein neuer Standort im Gewerbegebiet "Nord" gefunden. Ob dieser auch als ein neues Domizil für die Floriansjünger geeignet ist, steht noch in den Sternen. Die Gemeinde möchte die ehemalige Speditionshalle erwerben. Foto: Andreas Sietz

    Mit einer Vor-Ort-Besichtigung der Halle einer Speditionsfirma begann eine Sondersitzung des Gemeinderates um Bürgermeister Kurt Back. Die rund 15 Jahre alte Thermohalle wird in einigen Monaten frei und die Gemeinde hegt den Gedanken, diese zu erwerben. Der Bauhof soll dort seinen neuen Standort finden. Inwieweit die Örtlichkeit im Gewerbegebiet "Nord" auch etwas für die Freiwillige Feuerwehr und ihren langgehegten Wunsch nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus ist, muss noch geprüft werden. Vor allem auch die Möglichkeit nach Fördergeldern aus dem Finanzsäckel der Regierung. Das Areal im Neunäcker wird die Räte bis dahin noch des Öfteren beschäftigen.

    Burglauer erhält eine umfangreiche, schmucke und vor allem informative Beschilderung im gemeindlichen weiß-blau. Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes hatte die Kommune das Büro Lutz Design aus Würzburg mit der Erstellung eines Leit- und Beschilderungssystems beauftragt. Die Entwurfsplanung bezüglich Farbe, Form, Größe und Schriftart wurde den Räten bereits in der Mai-Sitzung durch Joachim Lutz vorgestellt. Jetzt stand die Feinplanung mit Standort-Definition auf der Tagesordnung.

    An den Ortseingängen werden Gäste künftig herzlich begrüßt

    19 Gewerbetreibende aus Burglauer finden nach Anfrage neben den örtliche Einrichtungen und Informationstafeln Raum in diesem Konzept mit einheitlichem Bild. An den Ortseingängen werden die Gäste künftig herzlich begrüßt. Der Gemeinderat stimmte nach kleinen Anmerkungen dem vorgestellten Beschilderungskonzept zu und beschloss dessen Einführung. Bürgermeister Back wurde mit der Umsetzung des Konzepts beauftragt. Bauliche Maßnahmen entlang des Reichenbaches im Innenort verzögern jedoch so manch aufstellen der Tafeln, denn man möchte die Fertigstellung aller baulichen Schritte abwarten. Eines ist aber jetzt schon klar: Das neue Leitsystem wird perfekt durch den Ort führen und diesen bereichern.     

    Den Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport im Sonnenweg nahmen die Mandatsträger zur Kenntnis. Das Bauvorhaben entspricht den Festsetzungen des Bebauungsplans "Kehrrain II" und kann somit laut Bauordnung von der Genehmigungspflicht freigestellt werden. Back bemerkte, dass die Erschließung gesichert sei.

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