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    Salz

    DJK Salz: Mitgliederzahl nicht mehr weit von Tausendergrenze

    Wer bei der DJK Salz Mitglied ist, hat die Wahl zwischen 40 verschiedenen Sportgruppen. Die nutzen alle Altersgruppen.
    2400 Euro schüttete die Stiftung der DJK Salz für den Sportbetrieb aus, worüber sich von rechts Peter Schneider, Klaus Ziegler, Norbert Schmidt und Klaus Rüster freuten.
    2400 Euro schüttete die Stiftung der DJK Salz für den Sportbetrieb aus, worüber sich von rechts Peter Schneider, Klaus Ziegler, Norbert Schmidt und Klaus Rüster freuten. Foto: Gunther Fink

    (gufi) Gut gefüllt war  das Sälzer Sportheim bei der Hauptversammlung der DJK Salz. Das Ansinnen des Vorsitzenden Heiko Müller, die Veranstaltung innerhalb von zwei Stunden über die Bühne zu bringen, sollte dabei aufgrund von kontroversen Diskussionen in Bezug auf Andenken für die Verstorbenen sowie die Beitragsanpassung jedoch Wunschdenken bleiben.

    Vorstand Heiko Müller machte bei aktuell 943 Mitgliedern eine positive Entwicklung aus. Die rund 40 aktiven Sportgruppen mit Angeboten für Teilnehmer im Alter von sechs Monaten bis 89 Jahren würden von 36 lizenzierten Übungsleitern betreut, wobei sich vor allem die Sparte Volleyball zunehmender Beliebtheit erfreue. Müller erinnerte außerdem an Veranstaltungen wie Jugendzeltlager, WM-Biergarten, Familienfest, Partynacht, Rathaussturm, Adventsmarkt, Wintersonnwendfeuer oder Fasching, bei denen es auch darum ginge die Bevölkerung zusammenzuführen.

    Weitere Kooperationen

    Um gut für die Zukunft gerüstet zu sein, gelte es weitere Kooperationen wie die mit dem Roten Kreuz einzugehen und neue Sportarten zu etablieren. Erfreulich wäre, wenn sich insbesondere die jüngeren Generationen verstärkt in die Vereinsarbeit einbinden ließen, wo unter anderem das Sponsoring weiter ausgebaut werden solle. Erfreulich sei, dass man zusammen mit der DJK Mühlbach drei aktive Fußballmannschaften im Punktspielbetrieb stelle. 

    Johanna Rothaug kündigte an, dass sie die Führung der Jugendleitung aus beruflichen Gründen in absehbarer Zeit abgeben werde, nachdem Fabian Müller bereits den bisherigen Stellvertreter Sebastian Gründl in dessen Amt abgelöst und es weitere personelle Veränderungen gegeben habe. Das „bunte Team aus allen Ecken Bayerns“ habe sich über ein seit vielen Jahren erstmals wieder voll ausgebuchtes Pfingst-Zeltlager freuen können und auch erneut Aktivitäten im Rahmen des Ferienprogramms durchgeführt. 

    Hauchdünn an Relegation vorbei

    Die Frauenbeauftragte Melissa Straub trug den Bericht für die aktiven Fußballer vor, die vergangene  Saison unter dem ausgeschiedenen Trainer Hans-Jürgen Birki in der Kreisklasse nur hauchdünn an der Relegation zur Kreisliga vorbeischrammten und mit der Reserve den Aufstieg in die A-Klasse feierten. Man wolle für den Nachwuchs auch heuer wieder ein Jugend-Trainingslager an Pfingsten durchführen. Fußball-Juniorenleiter Kevin Prell war stolz darauf, bei 60 Nachwuchskickern wieder alle Altersklassen von der G- bis zur A-Jugend besetzt zu haben, wobei aktuell ein Nachfolger für Marco Simon als F-Juniorencoach und eine Unterstützung für den U17-Trainer Christian Büttner gesucht werde.

    Klaus Richter dankte dem ausgeschiedenen Duo Claudia Rüster/Susanne Enders für deren langjähriges Engagement, wobei mit den drei frisch gebackenen lizenzierten Übungsleiterinnen Lea Hein, Larisa Beganovic und Cornelia Leeb ein reibungsloser Übergang bewerkstelligt worden sei.  Zwischenzeitlich zähle die Volleyball-Abteilung über 70 Köpfe, so dass die Halle insbesondere bei den einstigen News (U11) aus allen Nähten platze. Es wäre daher erfreulich, wenn weitere Hallen-Kapazitäten geschaffen werden könnten, zumal man kommende Runde wieder eine Jugendmannschaft und möglicherweise auch eine zweite Damen-Mannschaft im Spielbetrieb installieren wolle. Man peile in der Volleyball-Abteilung mittel- bzw. langfristig 100 Mitglieder und kurzfristig den Aufstieg der Damen-Mannschaft an. 

    Aufbaugruppe wünschenswert

    Nach dem positiven Kurzbericht der Tennisabteilung durch Ulrich Dahmann stellte Norbert Schmidt die zahlreichen Aktivitäten im Turn- und Leichtathletikbereich vor. Angefangen von den Purzelturnern (mit Krabbelgruppe) bis zur Seniorengymnastik halte man im Prinzip fest, für jedes Alter etwas anzubieten. Wünschenswert wäre, wenn „eine Aufbaugruppe zwischen 50 und 70 Jahre“ ins Leben gerufen werden könnte. Aus der Aktion „Gesund älter werden“ habe sich im Übrigen eine Senioren-Laufgruppe unter der Regie von Gitti Beckenbauer formiert. Von anfangs 18 auf inzwischen 39 Tänzerinnen ist nach Auskunft von Abteilungsleiter Klaus Ziegler die Tanzsportabteilung angewachsen, die eine Purzel-, eine Jugend- und eine Juniorengarde nebst Tanzmariechen stelle. 

    Vorankommen möchte die Karate-Abteilung, die laut Thomas Miholic derzeit 20 Mitglieder von elf bis 72 Jahren zählt. Positiv hätten sich da die Bauaktivitäten am Rhön-Klinikum ausgewirkt, durch die der Träger eines sechsten Dans in die hiesigen Regionen verschlagen wurde, der sich in die Trainingseinheiten einbrachte und von dem man viele Inspirationen vor allem auch in Bezug auf Vitalpunkte erhalten habe. „Das ist vielleicht vergleichbar, wie wenn es einen Fußball-Bundesligatrainer in die Provinz verschlägt.“

    Bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen wurde schließlich noch eine Anhebung der jährlichen Beiträge auf 60 Euro (bislang 50 Euro) für Kinder/Jugendliche, 90 Euro (75 Euro) für Erwachsene und 170 Euro (150 Euro) für Familien beschlossen. 

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