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    Großeibstadt

    Das Schmiedstor ist bald wieder offen

    Das Schmiedstor in Großeibstadt ist wieder instand gesetzt. Die Fachfirma Stiel aus Ostheim/Rhön hat die heraus gebrochenen Steine eingesetzt und weitere Schäden fachgerecht instand gesetzt. Nun wird das Tor noch verputzt und kann dann wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Foto: Hanns Friedrich

    Einstimmig hat der Gemeinderat von Großeibstadt am Freitagabend den Haushaltplan für das Jahr 2019 mit einem Gesamtvolumen von rund 3,1 Millionen Euro verabschiedet. Zum Ende der öffentlichen Sitzung teilte Bürgermeister Emil Sebald mit, dass die Arbeiten am historischen Schmiedstor dem Ende entgegengehen. Die geschätzten Kosten dürften bei unter 60 000 Euro liegen. Die Fachfirma Stiel aus Ostheim hat die heraus gebrochenen Steine am Rundbogen wieder eingesetzt und die weiteren Schäden beseitigt. Nun  wird das Tor noch verputzt. Voraussichtlich Mitte kommenden Monats wird das Schmiedstor dann wieder für den Verkehr frei gegeben.

    Wichtigster Tagesordnungspunkt war aber die Verabschiedung des Haushaltsplanes für das Jahr 2019. Diesen stellte der neue VG-Kämmerer Maximilian Nunn dem Gremium vor. Der Haushalt hat ein  Gesamtvolumen von 3 170,100 Euro. Der Verwaltungshaushalt beträgt 1 836,900 Euro, der Vermögenshaushalt 1 333,200 Euro. Bei den Einnahmen im Verwaltungshaushalt pendelt sich die Grundsteuer A vermutlich bei 22 000 Euro, die Grundsteuer B bei 84 000 Euro, die Gewerbesteuer bei 155 000 Euro ein. Die Einkommenssteuerbeteiligung steigt von 611 900 Euro im Jahr 2018 auf geplante 650 000 Euro. Die Umsatzsteuerbeteiligung wird bei 26 000 Euro liegen. Die Hundesteuer ist mit 2400 Euro angesetzt, die Schlüsselzuweisungen mit 381 000 Euro. Aus der Einspeisevergütung der Photovoltaikanlage kommen 3300 Euro. Die Miete im Gemeindehaus Großeibstadt ist mit 5100, die im Gemeindezentrum Kleineibstadt mit 10 000 eingeplant.

    Gemeinde muss rund eine halbe Million Euro als Kreisumlage bezahlen

    Zu den Ausgaben im Verwaltungshaushalt: Hier pendeln sich die Personalausgaben bei 261 200 Euro, der Unterhalt von Grundstücken und baulicher Anlagen bei 75 000 Euro und für Geräte und Fahrzeuge bei 19 900 Euro ein. Die Kalkulatorischen Kosten hat Kämmerer Nunn mit 31 700 Euro angesetzt, die Zuweisungen an den Kindergarten mit 234 400 Euro. An den Schulverband Sulzfeld müssen 65 916,43 Euro für 31 Schülerinnen und Schüler gezahlt werden. 21 582 Euro bekommt die Mittelschule Bad Königshofen für 16 Schülerinnen und Schüler als Umlage. Die Kreisumlage kostet die Gemeinde 509 000 Euro, die Gewerbesteuerumlage 30 300 Euro, die Umlage an die VG Gemeinden 187 500 Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt dürfte zum  Jahresende bei 190 600 Euro liegen.

    Der Vermögenshaushalt hat ein Gesamtvolumen von 1 333,200 Euro. An die Kirchengemeinde Kleineibstadt gehen 50 300 Euro und die Kirchengemeinde Großeibstadt 70 000 Euro für die Sanierung des Gotteshauses, 10 000 Euro sind für Kinderspielplätze vorgesehen, 5000 Euro als Zuweisung für Kindertagesstätten. 25 000 Euro kommen als Darlehensrückzahlung vom Schützenverein Kleineibstadt. Die Planungskosten für die Ortsdurchfahrt ist mit 20 000 Euro im Haushalt veranschlagt, 10 000 Euro stehen für das Förderprogramm Innenentwicklung zur Verfügung.  Aus dem Verkauf von Bauplätzen "Weinbergen II" und "Brückenrangen II" und "Neumühle"  kommen 60 000 Euro als Einnahmen, an Ausgaben sind 265 000 Euro vorgesehen.

    Über 100 000 Euro für den Unterhalt der Barget

    Für den Gehweg zum Sportplatz Großeibstadt werden 45 000 Euro, für  Straßen im  Gewerbegebiet Bünd 150 000 Euro als Ausgaben und 135 000 Euro als Einnahmen erwartet. Das Baugebiet "Neumühle" ist mit Ausgaben für den Straßenbau von 25 000 Euro im Haushalt eingeplant. Bei der Straßenbeleuchtung sind 67 600 Euro an Ausbaubeiträgen als Einnahme und 7400 Euro als Ausgaben für Lampen im Gemeindzentrum vorgesehen. Die Gewässerunterhaltung der Barget kostet 110 000 Euro, 100 000 Euro sind die Einnahmen. Für die Beteiligung an der Biogasanlage Herbstadt sind 3800 Euro gebucht, für die Pflasterung im Friedhof Kleineibstadt weitere 5000 Euro  Durch die Tilgung in Höhe von 12 308 Euro in diesem Jahr wird sich zum Ende 2019 ein Schuldenstand von 21 536 Euro ergeben, das sind dann 19,76 Euro pro Einwohner. Der Landesdurchschnitt liegt bei 606 Euro.

    Gemeinderätin Birgit Zirkelbach schlug vor, die wichtigsten Daten des Haushalts im Gemeindeblatt zu veröffentlichen.  Das soll nun im nächsten Gemeindeblatt umgesetzt werden. Bürgermeister Emil Sebald informierte noch über einen Vorschlag von Altbürgermeister Clemens Behr, den vor vielen Jahren entwendeten Bildstock an der alten B 279 anhand von historischen Fotos durch einen Steinmetz herstellen zu lassen. Er versprach entsprechende Unterstützung.

    Dieses historische Foto zeigt den vor vielen Jahren entwendeten Bildstock an der alten B 279 bei Großeibstadt. Foto: Hanns Friedrich

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