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    Kleineibstadt

    Der Spielplatz in Kleineibstadt soll erneuert werden

    Am Spielplatz hinter dem Gemeindzentrum Kleineibstadt traf sich der Gemeinderat. Dabei ging es um die Erneuerung und Instandsetzung von Spielgeräten. Der große Spielturm ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Foto: Hanns Friedrich

    Der Spielplatz an der Mehrzweckhalle in Kleineibstadt soll grundlegend überholt werden. Darin waren sich die Gemeinderäte und Bürgermeister Emil Sebald schnell einig. Im Rahmen der Gemeinderatsitzung besichtigten sie das Gebäude, vorrangig geht es um einen Spielturm. Dieser ist nach einem viertel Jahrhundert in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Derzeit ist der Bereich für die Kinder gesperrt. Nicht nur das Dach ist defekt, sondern auch die Standfestigkeit hat gelitten. Deshalb wurde vor einigen Jahren eine Kletterwand mit Netzen dort angebaut. Alles entspricht aber nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften, sagte Sebald.

    Erstellung eines Konzeptes

    Das gilt auch für einen weiteren Spiel- und Kletterbereich. Die Frage stellt sich nun, ob man bei einem neuen Turm mehr an die größeren oder die kleineren Kinder denken sollte. Der bisherige Turm ist recht hoch und eigentlich für ältere Kinder gedacht. Beim Blick auf das gesamte Spielgelände stellten Ratsmitglieder fest, dass auch die Rutsche überholt werden sollte. Im Bereich der Schaukel müsste ein neuer Belag aufgebracht werden. Einig wurde man sich, ein Konzept für eine gesamte Überholung zu erstellen und dann aktiv zu werden.

    Durch die großen Fenster an der Mehrzweckhalle kommt nicht nur viel Licht, sondern in den Sommermonaten auch viel Wärme. Eine Beschattung ist dringend erforderlich. Derzeit sind durch Folien die Fenster etwas abgedichtet. Foto: Hanns Friedrich

    Thematisiert wurde zudem die Beschattung der Mehrzweckhalle. Durch die großen Fenster kommt in den Sommermonaten zuviel Wärme, weshalb diese jetzt bereits mit Folien abgedeckt sind. "Das ist aber keine Dauerlösung." Es soll eine Beschattung eingebaut werden, die bis zu den Fensterbänken geht und zwischen den vorhandenen Pfeilern führt. Diskussionen rankten sich um die Bushaltestelle am Gemeindehaus. Diese sollte auf einen in der Nähe befindlichen Parkplatz verlegt werden. Allerdings stellt sich dann die Frage nach einer Unterstellhalle. Bisher diente der Säulengang am Gemeindehaus dazu. Das befindet sich nun wenige Meter neben der geplanten neuen Haltestelle. Bei einer Verkehrsschau mit den Vertretern der verschiedenen Behörden soll eine Klärung herbei geführt werden. In diesem Zusammenhang sagte Bürgermeister Emil Sebald, dass das Schmiedstor für Busse nicht mehr als Durchfahrt genutzt werden darf.

    Prüfung der Jahresrechnung

    Hermann Habenstein gab den Bericht zur örtlichen Prüfung der Jahresrechnung 2018. Unter anderem stand die Reparatur des gemeindlichen Mähgerätes, ein Profi Hopper, zur Debatte. Die Rechnungsprüfer monierten die Ausgaben. Die seien notwendig gewesen, sagte Bürgermeister Emil Sebald.  Das Gerät sei vor einigen Jahren günstig gebraucht gekauft worden und habe sehr gute Dienste geleistet. Ein Neugerät würde knapp 40.000 Euro kosten. Man könne allerdings, falls die Reparaturen in den kommenden Jahren zunehmen, über ein Ersatzgerät nachdenken.

    Schließlich ging es um Rettungspunkte, die in Groß- und Kleineibstadt ausgeschildert werden sollten. Das, so das Gremium, sei nicht notwendig, da man Straßennamen habe. Ein Wartungsvertrag für die Kirchturmuhr in Kleineibstadt steht an und soll ab 2020 abgeschlossen werden. Emil Sebald verwies letztendlich darauf, dass ein Komplettausbau der B 279 zwischen Saal und Großeibstadt ansteht und deshalb eine Umleitung eingerichtet wird und zwar ab dem 12. August.

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