• aktualisiert:

    Burglauer

    Die Gastwirtschaft wird modernisiert

    Schick und modern soll die Gastwirtschaft in der Rudi-Erhard-Halle in Burglauer im Frühjahr wieder eröffnet werden. Foto: Brigitte Chellouche

    Die Rudi-Erhard-Halle in Burglauer wird gerne gebucht, von Einheimischen wie auch von auswärtigen Gästen. Neben dem großen Saal befindet sich auf gleicher Ebene noch eine Gastwirtschaft mit Küche. Nachdem die Küche vor neun Jahren bereits auf den neuesten Stand gebracht worden war, wird der VfB Burglauer, der Pächter der Halle ist, nun die Gastwirtschaft aufhübschen.

    Neues Ambiente soll zu Wohlfühlen einladen

    Nicht nur das Mobiliar soll schicker und moderner werden, auch das gesamt Ambiente soll zum Wohlfühlen einladen und modernen Gesichtspunkten entsprechen. So wird unter anderem die Eingangstüre zum Gastraum verbreitert, damit sie auch von Menschen mit Handicap problemlos besucht werden kann. Neu gestaltet wird die Decke mitsamt der Beleuchtung, erklärte Gemeinderat Marco Heinickel, der auch Vorsitzender des VfB ist. Der Boden muss entfernt werden, eine neue Theke und neue Türen sind geplant, die Garderobe wird in den Flur verlegt.

    Zur Küche hin soll eine Schiebetür eingebaut werden. Neben der Theke werden Tische in gleicher Höhe ihren Platz finden, die mit hohen Stühlen ausgestattet werden, aber gleichzeitig als Stehtische genutzt werden können. Die mögliche Anzahl der Gäste in der Wirtschaft wird sich weiterhin auf bis zu 40 belaufen, zudem kann der Gastraum wie immer genutzt werden. Er kann mit und ohne Personal gemietet werden.

    Kosten werden auf 40 000 Euro veranschlagt

    Die Kostenschätzung für den Umbau beläuft sich auf 40 000 Euro, teilte Heinickel mit. Der Gemeinderat beschloss daraufhin, dem VfB eine Summe von maximal 30 000 Euro für die Sanierung zur Verfügung zu stellen. Abschließend erklärte Marco Heinickel, dass man so bald wie möglich mit den Arbeiten anfangen wolle. Bis zum Frühjahr soll die Gastwirtschaft in neuem Glanz erstrahlen.

    Burglauer wird in der kommenden Legislaturperiode weiterhin einen hauptberuflich tätigen Bürgermeister haben. Dies beschloss der Gemeinderat bereits im April diesen Jahres.

    Wasser wird billiger

    Wasser wird in Burglauer ab 1. Januar 2020 billiger. Die derzeitigen Wassergebühren decken den Bedarf und die Instandhaltung der Brunnen gut ab. Es bleibt sogar Geld übrig. Das wird nun an die Bewohner weitergegeben. So wird zwar die Grundgebühr mit 48 Euro je Anschluss pro Jahr beibehalten, die Verbrauchsgebühr wird jedoch um 20 Cent gesenkt. Daher bezahlen die Burgläurer für ihr Wasser ab 1. Januar nur noch 1,44 Euro pro Kubikmeter.

    Abwasser wird teurer

    Beim Abwasser verhält es sich allerdings gegensätzlich. Es wird teurer. Dies hängt unter anderem mit der Schmutzfrachtmessung und Instandhaltung der Kanäle zusammen. So wird auch beim Abwasser die Grundgebühr mit 48 Euro pro Anschluss pro Jahr zwar unverändert bleiben, die Gebühr wird jedoch um 58 Cent auf 2,08 Euro pro Kubikmeter ab 1. Januar angehoben werden.

    Der Antrag für die Städtebauförderung 2020 muss jetzt gestellt werden. Für folgende Maßnahmen wurden die Unterlagen bei der Regierung von Unterfranken eingereicht. Erstellung eines Leit- und Beschilderungskonzeptes (50 000 Euro), Erstellen einer Gestaltungsfibel mit kommunalem Förderprogramm (19 000 Euro), Sanierungsberatung für private Baumaßnahmen (31 000 Euro), Ordnungsmaßnahme Bündstraße 1 (200 000 Euro), Gestaltungsmaßnahmen neben dem Ausbau des Reichenbaches und der Neustädter Straße (700 000 Euro). Dieser Bedarfsmitteilung stimmte das Gremium geschlossen zu.

    Aus nicht öffentlichen Sitzungen gab Bürgermeister Kurt Back bekannt, dass das Büro Wegner Stadtplanung aus Veitshöchheim mit dem Erstellung eines Gestaltungsleitfadens für das Sanierungsgebiet der Gemeinde Burglauer mit einer Auftragssumme in Höhe von 10 620 Euro beauftragt wurde. Die Sanierungsberatungen werden vom Architekturbüro Raumplan3 aus Heustreu durchgeführt werden.

    Die Dohlen sind ausgeflogen

    Der Kirchturm von Burglauer wurde von seinen "Mietern" verlassen. Die Dohlen, die dort das Jahr über gebrütet und ihre Jungen aufgezogen hatten, sind ausgeflogen. Nun kann die Gemeinde mit der Planung der Sanierung des Kirchturms weitermachen. Da jedoch für die Renovierung nur das Zeitfenster von 15. September bis 30. März bleibt und die Vorgespräche mit den Behörden bis jetzt liefen, wird die Ausführung auf das Winterhalbjahr 2020/2021 gelegt. Bis dahin wird Architekt Matthias Leicht aus Bad Neustadt Zeit haben, einen Terminplan zu erarbeiten und die Ausschreibungen und Vergaben zu veranlassen.

    Zweit Bauanträge wurden vom Gemeinderat positiv beschieden. So kann im Sonnenweg ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage gebaut werden. Der zweite Bauantrag war ein nachträglicher, der vom Landratsamt angefordert worden war, nachdem ein Lagerraum und eine Terrassenüberdachung bereits seit 20 Jahren dort stehen. Auch hier gab das Gremium grünes Licht.

    Abschließend gab Bürgermeister Kurt Back den letzten Termin zum Keltern bekannt: Es ist der Samstag, 19. Oktober 2019. Anmeldung unter Tel.: 0170-1791405.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!