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    Brendlorenzen

    Die Gedanken des Trompeters sind frei

    Musikalische Mutmachung in Zeiten von Corona. Jürgen Weyer spielt auf der Terrasse seines Hauses in Brendlorenzen auch für Sohnemann Philipp (4).
    Musikalische Mutmachung in Zeiten von Corona. Jürgen Weyer spielt auf der Terrasse seines Hauses in Brendlorenzen auch für Sohnemann Philipp (4). Foto: Stefan Kritzer

    Die freiheitlichen Rechte der Bundesbürger sind in Zeiten der Corona-Krise eingeschränkt und niemand weiß, wie lange dieser Zustand noch anhält. Umso wichtiger ist es, dass die Gedanken immer noch frei sind und frei sein dürfen. Genau deshalb spielt Trompeter Jürgen Weyer mehrmals in der Woche um 19 Uhr auf der Terrasse seines Hauses genau diese Melodie nach den Textzeilen von Hoffmann von Fallersleben aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Weyer macht es wie zahlreiche Brendlorenzer Musiker und tritt abends vor die Tür, um mit seinem Spiel die Nachbarn zu erfreuen und ihnen Mut zu machen in Zeiten des allgegenwärtigen Stillstands. Der Musiker hatte auf Anregung des Nordbayerischen Musikbundes schon Ende März die Initiative ergriffen, und das Trompetenterrassenspiel in den Abendstunden gestartet. "Die Gedanken sind frei" ist dabei nur eines der (Volks-)Lieder, die Jürgen Weyer gerne spielt. Natürlich dürfen auch die Bayern- wie die Europahymne nicht fehlen.

    Die Resonanz auf seine Miniauftritte in Zeiten kompletter Konzertabsagen ist durchweg positiv. Und wenn die Klänge anderer Musiker bis zu ihm am Ortsrand von Brendlorenzen vordringen, dann freut sich Weyer seinerseits über die musikalischen Mitstreiter.

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