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    Kleineibstadt

    Die neue Brücke in Kleineibstadt ist der Schlusspunkt

    Die neue Brücke ist der Schlusspunkt des Bargetausbaues in Kleineibstadt. Im Hintergrund noch die alte Brücke. Foto: Hanns Friedrich

    Mit der neuen Brücke über die Barget in Kleineibstadt ist der ökologische Ausbau der Barget in Kleineibstadt beendet. Das sagte Bürgermeister Emil Sebald im Gespräch mit dieser Redaktion. Die rund 40 Jahre alte Brücke war in die Jahre gekommen und musste dringend erneuert werden. Nach gut zwei Jahren ist damit die Maßnahme abgeschlossen. Die veranschlagten Kosten beziffern sich auf rund 180 000 Euro, wobei der Zuschuss bei 75 Prozent lag.

    Über 215 Meter erstreckte sich der Ausbau  der Barget im Innenortsbereich von Kleineibstadt. Ausgangspunkt ist die Straßenbrücke, an der die Böschung zurückgenommen wurde, um den Zufluss zu verbreitern. Auch an die Kinder wurde gedacht, die nun im Sommer im Flachgewässer spielen können. Weil in manchen Bereichen die Fliesgeschwindigkeit erhöht wurde, blieb die Bachsohle auf 1,50 Meter Breite begrenzt.

    Große Steine im Bachbett dienen der Sicherung der Böschung 

    Das Wasserwirtschaftsamt nennt dies auch eine Verbesserung der Lebensqualität der Fische. An einigen flacheren Stellen wurden Rohrglanzgras, Schilf oder Blutweiderich gepflanzt. Die großen Steine im Bachbett dienen vor allem der Sicherung der Böschung. Die in den 70er-Jahren mit viel Eigenleistung eingebauten Befestigungen waren unterspült und konnten ihren Zweck nicht mehr erfüllen.

    Nicht immer plätscherte die Barget in der Vergangenheit so friedlich dahin, wie in diesen Tagen. Bürgermeister Emil Sebald erinnert an das Hochwasser im Jahre 2003, als der Bach nach heftigen Regenfällen über die Ufer trat und das Wasser sogar in angrenzende Häuser lief. Mit dem ökologischen Ausbau der Barget in Kleineibstadt gehört dies nun alles der Vergangenheit an

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