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    Nordheim

    Dietmar Zink mahnt: Kläranlage in Stetten droht zu verwildern

    Die nächste Sitzung des Abwasserzweckverbands "Obere Streu" (im Bild ein Teil der Kläranlage in Nordheim) soll noch in dieser Legislaturperiode stattfinden, damit das Ratsgremium rechtzeitig den Haushalt 2020 verabschieden kann. Foto: Eva Wienröder

    Sie wird künftig die Verwaltungsgemeinschaft Fladungen leiten: Anke Bauer stellte sich bei der Sitzung des Abwasserzweckverbandes "Obere Streu" im Nordheimer Bürgerkeller den Verbandsräten vor. Bauer, die bislang bei der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen beschäftigt war, hat zu Beginn des Monats November ihre Arbeit bei der VG Fladungen aufgenommen und folgt auf Geschäftststellenleiter Conny Schmuck, der in absehbarer Zeit in Rente geht.

    Gerhard Bach, Vertreter der Mitgliedsgemeinde Sondheim/Rhön, stellte kurz den Bericht der örtlichen Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2018 vor. Dieser wurde vom Gremium anerkannt und die Stellungnahmen der Verwaltung genehmigt. Es folgte die Feststellung der Jahresrechnung und des Jahresabschlusses sowie die Entlastung des Vorsitzenden, Nordheims Bürgermeister Thomas Fischer. Der Stand des Vermögens belief sich zum Jahresende 2018 auf 934 200 Euro. Der Verband ist schuldenfrei.

    Überlaufbecken in Stetten ist zugewuchert

    Aus der Versammlung meldete sich Sondheims zweiter Bürgermeister Dietmar Zink zu Wort. Er wies darauf hin, dass sich beim Überlaufbecken in Stetten starker Pflanzenbewuchs breit gemacht habe und dieser entfernt werden müsste. Pflegemaßnahmen sollen in Kürze erfolgen, wie Thomas Fischer versicherte.

    Sein Unverständnis äußerte Zink über den Zustand des ehemaligen Stettener Kläranlagengeländes. Dieses drohe immer mehr zu verwildern. „Biotop hin oder her, darüber kann man streiten“, so Zink. Die Teiche seien inzwischen zugewuchert, und das Wasser könne nicht mehr ordentlich über die Mönche ablaufen. In der Folge würde auch immer wieder Wasser über den Wirtschafts- und Fahrradweg treten. Der Landkreis hatte vor einigen Jahren das Areal übernommen, somit ist das Landratsamt zuständig. Der Verband wird laut Fischer bei der Kreisbehörde auf den Handlungsbedarf hinweisen.

    Haushalt 2020 rechtzeitig verabschieden

    In Anbetracht der anstehenden Kommunalwahl im Frühjahr soll die nächste Sitzung des Abwasserzweckverbands „Obere Streu“ noch in der laufenden Legislaturperiode stattfinden, um den Haushalt 2020 rechtzeitig zu verabschieden. Da die konstituierenden Sitzungen in den Gemeinde- und Verbandsgremien im Mai anstehen, ist ein Termin im März oder April geplant, wie Thomas Fischer informierte.

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