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    OBERSTREU

    Diskussion über die Grundsteuer

    Dem Gemeinderat Oberstreu lag ein Antrag der örtlichen Flurbereinigungsgenossenschaft zur Erhöhung der Grundsteuer A vor.

    Die Flurbereinigungsgenossenschaft Oberstreu erhebt jährlich eine Umlage für landwirtschaftlich genutzte Flächen, um den Erhalt der Feld- und Waldwege zu finanzieren. Dies sei mit viel Aufwand verbunden, so der Vorsitzende, Gemeinderatsmitglied Ludwig Geis, zumal Grundstücksan- und -verkäufe der Genossenschaft oft nicht mitgeteilt werden. Er schlug deshalb vor, den Hebesatz zu erhöhen. Die Summe der Erhöhung solle dann an die Genossenschaft weitergegeben werden.

    Elmar Mack, Vorsitzender der Flurbereinigungsgenossenschaft Mittelstreu und ebenfalls Gemeinderat, machte deutlich, dass im Ortsteil Mittelstreu keine Umlage erhoben wird. Dies sei aktuell nicht notwendig, da der Flurbereinigungsgenossenschaft Mittelstreu ein ausreichendes finanzielles Polster für den Erhalt des Wegenetzes zur Verfügung stehe. Michael Link informierte darüber, dass dem Finanzamt zwar An- und Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken mitgeteilt werden. Jedoch verändere sich der Einheitswert dadurch oft nicht. Somit wirke sich dies auch nicht auf die einzuziehende Grundsteuer aus. Man besprach, den Sachverhalt durch die Verwaltung prüfen zu lassen.

    Flur schonen, Trasse verlegen

    Abschließend berichtete Bürgermeister Matthias Liebst, dass die Firma Tennet bezüglich des Sued-Link-Trassenverlaufs verschiedene Kartensegmente online gestellt habe. Wie in früherer Sitzung beschlossen, habe man zur Schonung der Flur einen Antrag auf Verlegung der Trasse möglichst nahe an die Autobahn gebeten.

    Des Weiteren informierte Liebst darüber, dass nach Auflösung des Sängervereins Oberstreu der Nutzungsvertrag für das Sängerheim im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses gekündigt wurde. Für die Nachnutzung käme die Feuerwehr selbst in Frage.

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    gel

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