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    Aubstadt

    Drei neue Parkplätze am Aubstädter Friedhof

    Am nördlichen Eingang des Friedhofs von Aubstadt sollen drei Parkplätze eingerichtet werden. Foto: Thomas Pfeuffer

    Die Planungen für die Dorferneuerung von Aubstadt kommen voran. Wie Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner erläuterte, ist der "finale Entwurf" für die Umgestaltung des Ortes, der unter anderem in zwei Bürgerversammlungen entwickelt wurde, jetzt vom dafür zuständigen Amt für ländliche Entwicklung für gut befunden worden.

    Auch in der jüngsten Ratssitzung bildete das Thema den Schwerpunkt. Wenn auch nur indirekt. Denn vor der Umgestaltung der Straßen muss zunächst der Untergrund in Ordnung gebracht werden. Und dazu zählt bekanntlich auch in Aubstadt die Kanalisation, die teils aus den 70er-Jahren stammt. Alexander Menninger vom Ingenieurbüro Gemmer stellte dem Gremium die entsprechenden Planungen für die Erneuerung und Sanierung im Innenort vor. Im Großen und Ganzen zeigte sich das Gremium mit dem Entwurf einverstanden. Allerdings gab es, nicht zuletzt dank des Fachwissens von Ratsmitgliedern, einige Änderungsvorschläge, die nun noch in die Planung eingearbeitet werden müssen.

    Ausschreibungen im Herbst

    Laut Bürgermeister werde im Anschluss die Kostenschätzung für die Dorferneuerung erarbeitet und dem Amt für ländliche Entwicklung vorgelegt. Dort werde über die Höhe der Förderung entschieden. Wachenbrönner geht davon aus, dass noch vor Jahresende die Ausschreibungen für die Kanalsanierungen und die Straßengestaltung erfolgen, damit die Arbeiten vielleicht schon im Frühjahr anlaufen können.

    Entwässerung, in diesem Fall die des Oberflächenwassers, bildete einen weiteren Schwerpunkt der rund zweistündigen Sitzung des Gemeindegremiums. Um die Kanalisation zu entlasten, laufen derzeit bekanntlich in Aubstadt Arbeiten zur Oberflächenentwässerung wie am Blößweg, mit denen die Hildburghäuser Baugesellschaft beauftragt ist. Hier wurden für zusätzliche Leistungen unter anderem für ein Einlaufbauwerk zwei Nachträge in Höhe von rund 12 000 Euro erforderlich, die vom Gremium beschlossen wurden.

    Eine Änderung gab es auch bei der Deckensanierung der Kreisstraße 2 durch den Ort. Da nachträglich festgestellt wurde, dass die geplante und ausgeschriebene Einbaudicke von zehn Zentimetern den Belastungen durch immer schwerere Fahrzeuge auf Dauer nicht standhalten würde, hat man die Ausschreibung auf 14 Zentimeter erhöht. Pro Quadratmeter entstehen dadurch Mehrkosten von sechs Euro. Da die Gemeinde Aubstadt die Kosten für den Bereich des Kanalgrabens trägt, fallen die entsprechenden Mehrkosten auch für sie an. Allerdings ist die Fläche des Gemeindeanteils noch nicht ermittelt, informierte der Bürgermeister.

    Blößweg herrichten

    Da mit der Hildburghäuser Baugesellschaft dafür schon eine Fachfirma vor Ort ist, beschloss das Gremium zwei zusätzliche Vorhaben, an sie zu vergeben. Zum einen befindet sich Teile der Oberfläche des Blößwegs in keinem guten Zustand und sollen nun für rund 32 000 Euro "ordentlich" hergerichtet werden. Zum anderen gibt es seit langem Beschwerden über fehlende Parkplätze am nördlichen Ende des Friedhofs. Immer wieder würden dort Autos in der Kurve abgestellt, was zu gefährlichen Situationen geführt habe. Für rund 8300 Euro soll die Hildburghäuser Baugesellschaft hier drei neue Parkplätze errichten.

    Eine reine Formsache war eine Änderung "Stadionverordnung", mit der sich das Ratsgremium der unterfränkischen Fußballhochburg befassen musste. Auf Anregung der Polizei dürfen demnach Banner oder Zaunfahnen künftig nicht höher 1,20 Meter sein. Bislang lag die Grenze bei 1,40 Metern.