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    BAD KÖNIGSHOFEN

    Ein Band verbindet alle Gruppen

    Eine Gemeinschaft: Mit einem überdimensionalen Freundschaftsband zeigten die Erzieherinnen, dass alle Gruppen im Kinderland miteinander verbunden sind.
    Eine Gemeinschaft: Mit einem überdimensionalen Freundschaftsband zeigten die Erzieherinnen, dass alle Gruppen im Kinderland miteinander verbunden sind. Foto: Fotos (3): Regina Vossenkaul

    Die Freundschaft war das übergeordnete Thema beim Kindergottesdienst, mit dem in der voll besetzten Aula des Kinderlandes Bad Königshofen am Samstag der Tag der offenen Tür gestartet wurde.

    Die ganze Bevölkerung war dazu eingeladen, sich das neue Kinderland anzuschauen, das nun nach zweijähriger Sanierungs- und Umbauzeit mit schönen, hellen Innenräumen und fast fertigen Außenanlagen den Kindern viel Raum für eine gute Entwicklung, zum Spielen und Lernen bietet.

    Pfarrerin Tina Mertten, Pastoralreferentin Alice Düchs und eine der Mütter, Cornelia Helmrich, hatten den Gottesdienst vorbereitet. Kinder haben im Kindergarten bereits Freunde gefunden, wie sie auf Anfrage berichteten, manchmal bekräftigen sie das durch ein Freundschaftsband, das gerade wieder in Mode ist. Ein überdimensionales Freundschaftsband knüpften die Erzieherinnen und ein Erzieher der Bären-, Mäuse-, Igel-, Enten- und Käfergruppe sowie der drei Krippengruppen und Alice Düchs fügte ein Band mit der Aufschrift „Gott“ hinzu. Es sei schön zu wissen, dass man einen Freund im Himmel hat, der zusichert, dass er immer bei den Kindern ist bis zum Ende der Welt, sagte Pfarrerin Mertten.

    Bürgermeister Thomas Helbling begrüßte die zahlreich anwesenden Eltern und zeigte sich stolz auf das gelungene und von allen Seiten gelobte Projekt, in das insgesamt fast drei Millionen Euro investiert wurden, davon als Eigenanteil der Stadt rund 1,15 Millionen Euro. Steffen Ott begrüßte als Elternbeiratsvorsitzender und regte an, sich mehr in die Helferlisten einzutragen, denn es gab viel vorzubereiten und die Arbeit sollte nicht an wenigen Aktiven hängen bleiben.

    „Jetzt gibt es großzügige Außenanlagen und genügend Parkplätze“, meinte eine Mutter, die sich über die in hellen, freundlichen Farben gestalteten Innenräume freute. Die winzigen Toiletten, die Wickel- und Gruppenräume wurden von den Besuchern bewundert, sie konnten auch einen Einblick in das pädagogische Konzept erhalten, denn die Erzieherinnen standen für alle Fragen zur Verfügung. Küchen, ein Bewegungsraum, ein Therapieraum, Büro- und Lagerräume komplettieren das Angebot im Kinderland. Auf dem Sportplatz war Platz für die Beköstigung, hier waren viele Eltern aktiv beim Verkauf von Kaffee, Kuchen und Getränken sowie am Grill.

    „Toll, was aus der alten Schule, die eigentlich abgerissen werden sollte, geworden ist“, war mehrfach von den Besuchern zu hören. Der Festbetrieb lief bis in die späten Nachmittagsstunden, für eine musikalische Einlage sorgte die Bläserklasse.

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