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    Bad Neustadt

    Ein Fest für alle Neustädter aus nah und fern

    Der Koordinierungsausschuss der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa tagte in Bad Neustadt und kam im Alten Amtshaus zusammen. Foto: Petra Bieber

    Vom 28. bis 30. Juni trifft sich die große Familie der Neustadts wieder in der Saalestadt und feiert das 40-jährige Bestehen der Neustadt-Bewegung. Zur Vorbereitung traf sich der Koordinierungsausschuss der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa vor Ort und machte sich ein überaus positives Bild von der Stadt und den Vorbereitungen.

    Aus Sachsen, von der Weinstraße und sogar aus Polen kamen die Neustädter angereist, um in der Wiege der Neustadt-Bewegung zu tagen. Nach einem Treffen im Alten Amtshaus und der Vorstellung der Stadt durch Bürgermeister Bruno Altrichter zeigte Stadtführer Johann Giglhuber den Mitgliedern des Koordinierungsausschusses mit Partnern ihre Schwesternstadt. Bei einem gemütlichen Abendessen durften die Gäste auch die unterfränkische Küche kennenlernen.

    Erstes Neustadt-Treffen in Polen als voller Erfolg

    Viel gab es bei der Sitzung des Ausschusses zu besprechen. Zum ersten Mal fand ein Neustadt-Treffen auf polnischem Boden statt – die Delegation aus Nowe Miasto nad Pilica zog einen zufriedenen Rückblick auf das Fest und sprach von einer großen Ehre, dass sie dieses ausrichten durften. Es sei für ihre Stadt eine große Werbung gewesen.

    Dank ging an den Bürgermeister von Neustadt an der Waldnaab, Rupert Troppmann, der, dem europäischen Gedanken folgend, auf die Ausrichtung des Neustadt-Treffens verzichtet und dem polnischen Neustadt den Vortritt gelassen hatte. Auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Petra Bieber lobte ihn für diese Geste, die Europa für die Arbeitsgemeinschaft um ein gutes Stück erweitert hat.

    Neustadtreffen 2019 in Bad Neustadt wirft seine Schatten voraus

    Die Vorbereitungen zum Neustadt-Treffen 2019 sind insbesondere dank des Engagements der Verwaltungsangestellten Susanne Schäfer in trockenen Tüchern. Der Festabend mit den Delegierten aus den angemeldeten Neustadts findet aus Kapazitätsgründen in einem Zelt auf dem Festplatz statt. Für die Öffentlichkeit beginnen die Festaktivitäten am Samstag, 29. Juni, ab 10 Uhr, dann ist in der ganzen Stadt viel geboten.

    Auf zwei Bühnen, am Marktplatz und im Hof der Feuerwehr gibt es Musik, dazu werden Ensembles der Kreismusikschule für weitere Unterhaltung an Straßenecken und Höfen sorgen. In der Hohnstraße werden Infostände verschiedener Neustadts stehen, auf dem Kirchplatz gibt es Kinderbelustigung, die KinderUni bietet einen Workshop an, der Förderverein der Vill‘schen Altenstiftung organisiert einen „Herz-Stand“.

    Ein umfangreiches Programm zum Jubiläum

    Auch das BayernLab öffnet und wird eine Video-Konferenz zu den Ausrichtern des nächsten Neustadt-Treffens nach Neustadt an der Aisch starten. Ein Weindorf im Bildhäuser Hof, Stadtführungen, Hohntorbesichtigungen und vieles mehr runden das Rahmenprogramm ab. Am Nachmittag gibt es einen Festzug durch die Altstadt, dabei werden die Neustadts am Marktplatz kurz vorgestellt. Am Abend sorgt auf dem Marktplatz die Band „089“ für Stimmung, im Innenhof der Feuerwehr „The Jets“.

    Am Sonntag klingt das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert durch die beiden Dekane Dr. Andreas Krefft und Dr. Matthias Büttner, einem anschließenden Jazz-Frühschoppen mit „SwingPack“ und danach „Horsepower“ am Marktplatz aus. Bürgermeister Klaus Meier aus Neustadt an der Aisch lud zum nächsten Neustadt-Treffen ein, dass vom 3. bis 5. Juli 2020 in Mittelfranken stattfinden wird.

    Nach der Sitzung besichtigten die Gäste die Stadthalle und anschließend den Campus am Rhön-Klinikum. Geschäftsführer Burkhard Bingel und Professor Dr. Bernd Griewing begrüßten die Gäste und stellten ihnen das Klinikum vor. Diese waren von beiden Orten begeistert – solche Gegebenheiten wünschen sich andere Neustädter auch. Mit einem gemütlichen Beisammensein am Abend klang die Zusammenkunft der Neustädter aus, die Vorfreude auf das große Neustadt-Treffen Ende Juni in der Saalestadt war bei allen zu spüren.

    Bearbeitet von Petra Bieber

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