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    Ostheim

    Ein echtes Paradies für Pflanzenfreunde

    Am Samstag fand zum achten Mal der große Pflanzen- und Kunstgewerbemarkt in den historischen Gemäuern rund um die Kirche St. Michael statt und war wiederum Anziehungspunkt für zahlreiche Aussteller und Besucher.
    Am Samstag fand zum achten Mal der große Pflanzen- und Kunstgewerbemarkt in den historischen Gemäuern rund um die Kirche St. Michael statt und war wiederum Anziehungspunkt für zahlreiche Aussteller und Besucher. Foto: Eva Wienröder

    Das achte Jahr in Folge veranstalteten die Freunde der Kirchenburg am vergangenen Samstag in der ehemaligen Wehranlage ihren großen Blumenmarkt. 40 Aussteller ließen dabei im wahrsten Sinne des Wortes die alten Gemäuer aufblühen. Die Besucher kamen in Scharen und waren einmal mehr begeistert vom mannigfaltigen Angebot, das neben Gartenpflanzen auch Kunsthandwerk und Produkte aus der Natur umfasste. Ganz getreu dem bewährten Motto "Fleurs & Flair - Blumen und mehr".

    Blumen so weit das Auge reichte - es war ein traumhafter Anblick, welcher sich rund um die Kirche St. Michael und auf der Wiese oberhalb der Kirchenburg darbot. Viele ausgefallene Topf- und Kübelpflanzen, Balkon- und Rabattenblüher, Schnittblumen und Arrangements zogen die Gäste in ihren Bann. Als Garten- und Naturfreund ging einem dabei das Herz auf. Die Sonne tat ihr übriges und ließ die Blütenpracht in ihrer ganzen Fülle zusätzlich erstrahlen.

    Alles für den Gartenliebhaber

    Das Angebot war riesig, die Händler hatten alles aufgefahren, was das den Gartenliebhaber erfreut. Jede Menge Blumen, Kräuter, Zier- und auch Nutzpflanzen aus heimischen, mediterranen oder auch exotischen Gefilden waren dabei. Die Pflanzenvielfalt wurde gelungen ergänzt durch liebevoll gefertigte Deko und Accessoires. Kunsthandwerker zeigten ihre schmucken Ideen. Man konnte nur staunen, was sich aus Stein, Holz oder Metall alles machen lässt. Darüber hinaus wurden Erzeugnisse aus der Natur angeboten, wie Honig, selbst hergestellte Marmeladen, Säfte, Tees, Seifen, Tinkturen und Essenzen, Produkte aus Schafswolle und allerlei mehr.

    Der Blumenmarkt vor historischer Kulisse lockt die Besucher und ebenso die Händler. Das Event der rührigen Kirchenburgfreunde, das schon bei seiner Premiere ein voller Erfolg gewesen war, hat sich in den Jahren weit über die Region hinaus einen Namen gemacht, die Veranstaltung ist zu einem Selbstläufer geworden. Schon längst muss sich der Verein nicht mehr groß um die Marktbeschicker bemühen. Man hat einen festen Stamm an Händlern.

    Großes Angebot und besondere Vielseitigkeit

    Große und kleine Gärtnereien und Gartenbaubetriebe finden sich darunter, Berufs- und Hobbykunsthandwerker und Anbieter von regionalen Erzeugnissen. "Die Aussteller kommen inzwischen von selbst. Etliche haben sich bereits jetzt wieder für das nächste Jahr angemeldet", wie Ingrid Schmidt, die Hauptorganisatorin des Marktes, stolz berichten konnte.

    Die Vielseitigkeit macht das Garten-Event aus. Die Aussteller legen meist verschiedene Schwerpunkte. Die einen haben sich beispielsweise auf Rosen verlegt, andere auf Orchideen oder Hortensien. So ergänzen sich die Händler.

    Besucher und Händler sind gleichermaßen zufrieden

    Sehr zufrieden waren auch die Besucher. Sie lobten nicht nur das mannigfaltige Angebot, sondern insbesondere auch die fachliche Beratung. Tipps rund ums Gärtnern gab es im Übrigen auch wieder vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein. Der hielt an seinem Stand umfangreiche Info rund um verschiedene Themen bereit. Außerdem gab es dort ausgewählte Duft- und Kletterrosen zu erwerben.

    Glück hatte man mit dem Wetter. Mittags zeigten sich zwischenzeitlich zwar ein paar dunkle Gewitterwolken am Himmel, doch die verzogen sich dann schnell wieder. So herrschte den ganzen Tag über bei frühsommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein Hochbetrieb in und rund um die historischen Mauern. Dort ließ es sich gut verweilen.

    Besuchermagnet Blumenmarkt: Schon am Vormittag war in der Kirchenburg viel Betrieb.
    Besuchermagnet Blumenmarkt: Schon am Vormittag war in der Kirchenburg viel Betrieb. Foto: Eva Wienröder
    Ideen muss man haben! Alte Töpfe, Trichter und anderer Hausrat können als ausgefallene Pflanzgefäße dienen.
    Ideen muss man haben! Alte Töpfe, Trichter und anderer Hausrat können als ausgefallene Pflanzgefäße dienen. Foto: Eva Wienröder
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    Bearbeitet von Eva Wienröder

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