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    Aubstadt

    Ein wahres Feuerwerk an Tänzen und humorvollen Einlagen

    Die große Garde bei ihrem Showtanz "Der Fleck muss weg”.
    Die große Garde bei ihrem Showtanz "Der Fleck muss weg”. Foto: Rudolf Merz

    "Abscht Helau!  Mit der ersten Prunksitzung der mittlerweile 111. Kampagne starteten die "Abschter Fosenöchter” am Freitag in die Session.  Die Sitzungspräsidenten Christian und Florian Abschütz führten an der Spitze durch die Karnevals-Gala. Ein fünfstündiges Programm, gespickt mit reichlich Höhepunkten, machte die Prunksitzung der Abschter Fosenöchter wieder zu einem großen Vergnügen. Vorsitzender Daniel Irrgang und das Prinzenpaar Sabrina II. und Johannes I. hießen die Gäste willkommen.

    Ein ganz besonderes Verhältnis pflegen die Faschingsfreunde zu den "Milzer Störchen” aus Thüringen. Seit 30 Jahren nimmt man jeweils an den Veranstaltungen des anderen teil. Steffen Peter überreichte in der Pause einen "Freundschafts-Storch” an die Aubstädter Faschingsfreunde. Von der FEN Unterfranken kam Richard Riegler, um nachträglich dem Elferratsmitglied Florian Dietz für seine hervorragende Mitarbeit im Verein zu danken und ihm die Auszeichnung "Narr von Europa in Gold” zu überreichen.

    Das Programm traf voll ins Schwarze

    Das Programm traf ohne Ausnahmen voll ins Schwarze. Den Auftakt machte die Kindergarde mit ihrem Tanz aus dem "Dschungelcamp 2020”. Trainiert wird die Rasselbande von Denise Beyer und Simone Bohn. Danach schlug sich Fredi Breunig mit den Alltagsproblemen in unserer heutigen Zeit herum. Dabei kann er es durchaus verstehen, wenn sich die Leute über die immer dünner werdenden "Gelben Säcke” aufregen. Der Gardetanz gehört zum Karneval wie Konfetti, Karmelle und Uniform. Die Juniorengarde mit ihren Trainerinnen Laura Köhler und Rosalie Günsch hatte die Truppe gut auf diesen Auftritt vorbereitet. 

    Neues aus dem Pfarrhaus berichten das Pfarrerehepaar Julia und Florian Mucha.
    Neues aus dem Pfarrhaus berichten das Pfarrerehepaar Julia und Florian Mucha. Foto: Rudolf Merz

    Allerhand Neues aus dem Pfarhaus 

    Ihr Herz schlägt auch für den Karneval: Pfarrerin Julia Mucha und ihr Ehemann Florian waren das erste Mal im Aubstädter Fasching mit einem Beitrag auf der Bühne vertreten. Dabei konnte man allerhand Neues aus dem Pfarrhaus erfahren.  Zum Abschluss des mitreissend-humorvollen Sketches gab es tosenden Applaus von den begeisterten Besuchern. Das Tanzmariechen Laura Köhler zeigte im Anschluss ihren sportlichen Solotanz. Einstudiert wurde er mit der Trainerin Corinna Wehner. Die "Eßfelder” beschäftigten sich in diesem Jahr mit einem "E-Bike” (Seniorendrohne) und der daraus folgenden TÜV-Abnahme. Auch ihr Vortrag kam sehr gut an. Als Gastverein hatte die Garde aus Milz einen phantastischen Auftritt. Mina und Klothilde (Theresia Abschütz, Margit Zepter) besprechen die Marotten ihrer Männer und die daraus sich ergebenden Alltagsproblemenan.

    Die Große Garde hatte einen gelungenen Start mit ihrem Gardetanz und dem Showtanz "Der Fleck muss weg”. Ein nahezu professionelles Lächeln, viel Grazie und Körperbeherrschung bei einer tollen Choreografie konnte man bewundern.  Einstudiert wurde das Ganze unter der Leitung von Johanna Günsch und Silke Braun. Danach hieß es "In die Dialeggdschule”. Martin Wachenbrönner ist ein Abschter, wie er im Buche steht: So bringt er im Unterricht den Kindern das nötige Wissen bei, nach dem Motto: "Abschterisch macht schlau". Dann folgte der Solotanz von Leonie Hofgesang. Mit den Wochentagen im Bauwagen beschäftigte sich die Sketchgruppe um Christian Queißer.

    Das "Alltagsopfer” Fredi Breunig.
    Das "Alltagsopfer” Fredi Breunig. Foto: Rudolf Merz

    Das Männerballett durfte nicht fehlen

    Mit dem Thema "Abschter Post” zeigte sich die Juniorengarde bei ihrem Showtanz. Die "Gögger” mit Florian und Christian Abschütz sowie Daniel Irrgang brachten anschließend ins Ohr gehende Malle-Schlager und Woodstock-Festival-Melodien zu Gehör. Aus dem Kölner Karneval gab es das Lied "Sünderlein" – dem neuen Song einer kölschen Kultband. Martin Wachenbrönner und Fredi Breunig beschäftigen sich hinlänglich mit der Vorstandswahl des Alslebener Burschenvereins und den damit verbundenen Konsequenzen. Den Abschluss bildete dann das Männerballett mit dem Thema "Abschter Blauarbeiter”. Einstudiert wurde der Tanz von Katharina Ditterich, Regina Köhler und Jasmin Eppler. Das Flamingo-Duo setzte wieder musikalische Akzente und spielte noch anschließend zum Tanz auf.

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