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    Oberelsbach

    Eine wahre Erfolgsgeschichte

    Böhmisch aufgespielt: Beim „Böhmischen Nachmittag“ in der Elstalhalle Oberelsbach setzte die Trachtenkapelle Oberelsbach ihren Schwerpunkt auf Stücke aus dem Repertoire von Altmeister Ernst Mosch. Foto: Marc Huter

    Kaum aus dem Strahlen mehr heraus kamen Vorsitzender und Dirigent des Musikvereins Oberelsbach sowie die Vorsitzende Alexandra Hourle der Sandberger Musikanten am vergangenen Sonntag in der Elstalhalle Oberelsbach. Die achte Auflage des „Böhmischen Nachmittags“ bescherte ein volles Haus. Es kamen so viele Gäste wie noch nie.

    „Es spricht sich langsam herum“, stellte der neue zweite Vorsitzende des Musikvereins Oberelsbach Armin Wethmüller fest. „Da macht es richtig Spaß!“ In der Tat erleben die Besucher mit dem Böhmischen Nachmittag in der Elstalhalle einen gemütlichen Nachmittag bei hervorragender Bewirtung und bezaubernder Musik. „Es ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte“, fügte Vorsitzender Albrecht Euring an. Am Sonntagnachmittag gehen die Leute gerne zu einem Konzert. Gerade die älteren Leute möchten abends nicht mehr weggehen, aber am Sonntagnachmittag zum Kaffee und Kuchen, sei dies ideal.

    Seit acht Jahren halten die Sandberger Musikanten und die Trachtenkapelle Oberelsbach einen gemeinsamen Böhmischen Nachmittag in der Elstalhalle ab. Gemeinsam wird die Veranstaltung auf die Beine gestellt, beide Kapellen sorgen jeweils für ein gut einstündiges musikalisches Programm und immer im Wechsel kümmern sich die Vereine federführend um die Bewirtung.

    Auftakt mit Stücken des Altmeisters Ernst Mosch

    Den Auftakt gestaltete in diesem Jahr wieder die Trachtenkapelle Oberelsbach unter der Leitung von Albrecht Euring, der für den Böhmischen Nachmittag wieder ein bezauberndes Programm auf die Beine gestellt hatte. Den Schwerpunkt setzten die Oberelsbacher Musiker auf Stücke aus dem Repertoire von Altmeister Ernst Mosch in der Bearbeitung von Frank Pleyer oder Franz Bummerl.

    Zünftig begann die Trachtenkapelle mit der Egerländer Polka „Im Wäldchen“. Für fantastischen Gesang sorgten Stefanie Schrenk und Kurt Sitzmann zu Klassikern wie „Liebling, ich hab dich tanzen seh’n“, „Darf ich wagen, dich zu fragen“ oder „So ein schöner Tag“. Mit „Mitten im Glück“ erlebten die Zuhörer ein Stück von Frank Ehret, Komponist aus der Region.

    Zünftige Egerländer Polka begeistert

    Herrlich beschwingte Walzer wie „Im schönen Prag“ oder „Ein Traum von Dir“ sorgten für herzergreifende Stimmung. Schlagzeuger und Multitalent Hannes Kaufmann begeisterte als Solist beim „Solotrommlermarsch“. Dazu die professionelle Moderation von Michael Omert: eine mehr als gelungene Darbietung. Ohne Zugabe durften die Oberelsbacher die Bühne nicht verlassen. Diesen Wunsch erfüllte die Trachtenkapelle den Zuhörern mit „Elf gute Bekannte“ sehr gerne.

    Dem nichts in nichts nach standen die Sandberger Musikanten unter der Leitung von Dirigentin Elisa Kleinhenz, die ein abwechslungsreiches Programm boten. Sie starteten mit dem Marsch „Der Falkenauer“ und beglückwünschten dann gleich mit „Träumereien“ den begnadeten Komponisten Franz Watz zu seinem 70. Geburtstag.

    Heidrun-Polka zu Ehren des Geburtstagskinds

    Auch die „Heidrun-Polka“ wurde ihm zu Ehren aufgeführt. Als Solist am Flügelhorn begeisterte Dominik Gebauer bei „My Dream“. Und auch die Tenorhornisten Max Arnold und Julian Söder sorgten mit dem Solo-Stück „Fröhliche Tenoristen“ für Begeisterungsstürme im Publikum.

    Insgesamt fünf Sängerinnen und Sänger können die Sandberger Musikanten vorweisen: Teresa Bühner, Alexandra Hourle, Lukas Knaier, Karsten Neumann und Gerhard Friedel. Nicht schwer war es da für das Publikum, bei dem Klassiker „Franken feiern heut“, dem Walzer „Rauschende Birken“ oder dem „Egerländer Musikantenmarsch“ mit einzustimmen. Die Moderation des Programms der Sandberger Musikanten hatte die Vorsitzende Alexandra Hourle übernommen.

    Nach „Böhmisch klingt’s am Schönsten“ zeigten sich die Zuhörer so begeistert, dass die Sandberger Kapelle nach Zugabe-Rufen aus dem Publikum zum Abschluss noch einmal die Klassiker „Slavonicka Polka“ und „Böhmische Liebe“ aus dem Repertoire holten, womit sie erneut voll den Nerv des Publikums trafen. Eine Neuauflage im nächsten Jahr ist garantiert.

    Abwechslungsreiches Programm: Die Sandberger Musikanten unter der Leitung von Elisa Kleinhenz begeisterten beim „Böhmischen Nachmittag“ in der Elstalhalle, zu dem so viele Besucher wie noch nie kamen. Foto: Marc Huter

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