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    Irmelshausen

    Fast alles fertig am Irmelshäuser Badesee

    Die Stille genießen vor dem großen Ansturm: Sophie Amberg und Lisa Blau aus dem benachbarten Mendhausen genießen wenige Tage vor Beginn der Pfingstferien die Ruhe am Irmelshäuser Badesee. Foto: Alfred Kordwig

    Nach dem kühlen und regnerischen Mai sagen die meisten Wetterprognosen einen warmen, trockenen Sommer vorher. Dann werden wieder zahlreiche Besucher die Badegewässer in der Umgebung stürmen, um im kühlen Nass etwas Abkühlung zu finden.

    Auch die Gemeinde Höchheim als Eigentümerin des Irmelshäuser Badesees und Grundstückspächter Andreas Butzert hoffen auf einen schönen Sommer  und viele Gäste, die sich auf viele Neuerungen freuen dürfen. Denn das Gelände ist nach Sanierung und Neugestaltung nicht mehr wiederzuerkennen.

    So wurden die Wirtschafts- und Sanitärgebäude modernisiert und ansprechend gestaltet. Außerdem wurde eine große überdachte Terrasse geschaffen. Im Seebereich entstand neben einem Steg und einer Badeinsel ein attraktives Wasserspiel für Kinder.

    Ansturm spätestens an Pfingsten

    Dass die vielen Baumaßnahmen rechtzeitig zur neuen Badesaison fast abgeschlossen werden konnten, darüber freut sich der Höchheimer Bürgermeister Michael Hey. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie das Aufstellen von Wegweisern oder Infotafeln und das Anlegen mehrerer Einstiegshilfen ist alles fertig“, so der Rathauschef am Dienstagvormittag, als sich nur wenige Besucher am Badesee aufhalten. Das wird sich seiner Einschätzung nach aber schon bald ändern: „Spätestens mit Beginn der Pfingstferien wird der große Ansturm auf den See beginnen.“

    Entschlammung erneut verschoben

    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es kurz nach dem Start der neuen Badeseesaison aber doch:  Die im Frühjahr begonnene Entschlammung des Gewässers - die erste seit Eröffnung des Sees vor über 40 Jahren - musste schon kurz nach Beginn wieder eingestellt werden. „Es stellte sich heraus, dass der Schlamm zu viele mineralische Bestandteile enthält und das Herausfiltern deshalb sehr uneffektiv war“, so Hey. Man werde den Schlamm deshalb nun nach Ende der Badesaison im Oktober mit einer anderen Technik entfernen.

    Kritischer Blick: Bürgermeister Michael Hey schaute am Dienstagvormittag auch nach dem Biber, der sich am Badesee angesiedelt hat. Foto: Alfred Kordwig

    Keine höheren Kosten

    „Die Verzögerung und das alternative Verfahren verursachen keine höheren Kosten“, versichert der Bürgermeister. Allerdings werde man das ursprünglich für dieses Jahr geplante große Wiedereröffnungsfest aufs nächste Jahr verschieben. „Es wird erst gefeiert, wenn wirklich alles fertig ist und sämtliche Baumaßnahmen abgerechnet sind“, so Hey.

    Kosten der Sanierung und Neugestaltung
    Rund 500 000 Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren in Sanierung und Neugestaltung des Badeseegeländes in Irmelshausen gesteckt.  Davon muss die Gemeinde rund 200 000 Euro tragen. Die restlichen 300 000 Euro werden über einen EU-Zuschuss in Höhe von ebenfalls 200 000 Euro und eine Förderung durch den Landkreis finanziert. Die Badegäste und Camper kommen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus den Nachbarlandkreisen Haßberge, Schweinfurt und Bad Kissingen sowie dem Thüringer Raum.

    Bearbeitet von Alfred Kordwig

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