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    Haselbach

    Frauenfrühstück macht Mut auf das Neuland im eigenen Leben

    Daniela Mailänder stellte konkrete Schritte vor um das eigene Neuland im Leben zu entdecken. Foto: Marion Eckert

    Wo ist Ihr Neuland?, fragte Daniela Mailänder beim Frauenfrühstück im Tagungs- und Erholungszentrum Hohe Rhön. Gut 80 Frauen waren der Einladung zu einem Frühstücksbüfett gefolgt.  "Ich bin komplett überrascht, auf welch große Resonanz die Veranstaltung stößt", freute sich Gastgeberin Anke Schroth. Zeige dies doch, dass ein Bedarf bestehe nach Gemeinschaft, neuen Impulsen für den Alltag und Austausch unter Frauen und Freundinnen. "Wie gut tut es doch, mitten im Alltag einfach mal anzuhalten, Luft zu holen, der Seele und dem Herzen Gutes zu gönnen und dann weiter zu gehen."

    An diesem Vormittag gingen die Frauen gemeinsam mit der Referentin verschiedenen Fragen nach und ließen sich ermutigen: Bist Du mutig? Und was macht Dich mutig? Liebst Du neue Herausforderungen und gehst sie an? Als Grundlage für die Betrachtungen diente die Stelle in der Bibel, als die Israeliten auf ihrem Weg aus Ägypten sich aus Angst weigerten, in einem  neuen, aber möglicherweise gefährlichen Land niederzulassen. 40 weitere Jahre Wüstenwanderung waren das Ergebnis.

    Angst überwinden

    Was hat dies uralte Geschichte mit dem Leben der Frauen heute zu tun? Daniela Mailänder sprach vom neuen Land, das heute auf Frauen warten könne, die neue Arbeit, eine neue Beziehung, die Versöhnung mit der schwierigen Nachbarin. Neuland sei da, wo Angst und Unsicherheit zu spüren sei, doch das sei ganz normal und zugleich die Herausforderung. Das seien Gerüchte oder Sätze wie: Das schaffe ich eh  nicht oder wie soll das gehen?

    Doch was helfe in solchen Situation, um eben nicht bildlich gesprochen, weitere 40 Jahre in der Wüste zu bleiben?  "Wenn der Herr uns gnädig ist, dann schaffen wir das", dieser Satz trage auch in schweren Situationen, bei Herausforderungen, die viel Mut erfordern. Konkrete Schritte gab Mailänder den Frauen mit  auf ihren Weg. Da sei zunächst die Sehnsucht nach Neuland, einen neuen Miteinander, nach Versöhnung, nach neuen Wegen. Den Ängsten und Gerüchten im eigenen Inneren begegne man am besten mit Wahrheit. "Ja ich habe Angst, aber wer sagt, dass ich es nicht trotzdem schaffen kann? Und was kann im schlimmste Fall passieren? "

    Bereitschaft zu nassen Füßen

    Zu solch einer Haltung brauche es eine Portion Gelassenheit und auch  die Bereitschaft unter Umständen "nasse Füße" zu bekommen. Denn der Weg ins Neuland sei nicht immer ohne Probleme zu erreichen. Rückschläge und Enttäuschungen können vorkommen. Klugheit sei wichtig, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte zu gehen, die passenden Worte zu sagen und nicht überstürzt zu handeln. Getragen und gehalten werde all dies letztlich im Gebet. "Mut ist Angst, die gebetet hat", sagte Mailänder. Ehrlich, verletzlich, ängstlich könne alles vor Gott gebracht werden, um dann mutig und klug zu handeln, ermutigte Mailänder die Frauen ihr Neuland in ihrem Leben zu entdecken.

    Frauenfrühstück mit Daniela Mailänder im Tagungs- und Erholungszentrum Hohe Rhön zum Thema "Wo ist Ihr Neuland?" Foto: Marion Eckert

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