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    Eichenhausen

    Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

    Die Gemeinde Wülfershausen beging den Volkstrauertag diesmal in Eichenhausen, am Kriegerdenkmal erfolgte die Kranzniederlegung. Foto: Michaela Seifert

    Die zentrale Gedenkfeier am Volkstrauertag fand am vergangenen Sonntag für die Gemeinde Wülfershausen in Eichenhausen statt. Nach einem Wortgottesdienst in der St. Anna-Kirche zogen die Teilnehmer, begleitet von Fahnenabordnungen und vier Fackelträgern, zum Kriegerdenkmal. Zwei Feuerwehrleute legten dort einen Kranz im Namen der Gemeinde nieder. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Eichenhäuser Musikgruppe, verstärkt durch Wülfershäuser Musikanten unter der Leitung von Gert Engert.    

    Bürgermeister Wolfgang Seifert gedachte in seiner Rede aller gefallenen und vermissten Soldaten der Kriege und aller Opfer des Nationalsozialismus. "Ich denke hier besonders an unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger der Gemeinde Wülfershausen, die vor 81 Jahren ihren Heimatort Eichenhausen für immer verlassen mussten und in den Vernichtungslagern der Hitlerdiktatur ermordet wurden." Er erinnerte auch an alle Opfer von Terrorismus und politischem Machtmissbrauch.

    Der sinnlose Tod als Ermahnung

    Der sinnlose Tod solle für alle eine Ermahnung sein, dass das jetzige Leben und der Wohlstand auf den Fundamenten von Rechtstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie aufgebaut sind und dass diese freiheitliche Grundordnung in der Welt nicht selbstverständlich sei. Ein Trompetensolo ("Ich hatte einen Kameraden") erklang, die Bayernhymne und das Deutschlandlied schlossen die Gedenkfeier ab. Anschließend waren alle Bürger zum Frühschoppen eingeladen.  

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