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    Bad Neustadt

    Geld vom Kreis für Beratung von Schuldnern und Flüchtlingen

    Kreisausschuss stellt die Mittel zur Verfügung.

    Das Diakonische Werk Bad Neustadt kümmert sich im Auftrag des Landkreises um die Schuldnerberatung in Rhön-Grabfeld. Dafür stellte der Kreisausschuss jetzt für dieses Jahr  78 641 Euro bereit. Das sind gut 3000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. 

    Seit Anfang des Jahres kümmert sich das Diakonische Werk außerdem im Auftrag des Landkreises um die Insolvenzberatung in Rhön-Grabfeld. Das sei durch eine Gesetzesänderung nötig geworden, die die Landkreise auch zur Insolvenzberatung verpflichte, so Landrat Thomas Habermann im Ausschuss. Eine Zusammenführung von Schuldner- und Insolvenzberatung sei ja auch sinnvoll. Wie Kämmerer Winfried Miller erklärte sind für die Insolvenzberatung 61 000 Euro im Haushalt vorgesehen, die der Landkreis zu 100 Prozent vom Freistaat ersetzt bekommt. Für Schuldner- und Insolvenzberatung stehen laut Miller also insgesamt 140 000 Euro für 2019 bereit. 

    13 700 Euro zahlt der Landkreis dem Diakonischen Werk Schweinfurt als Zuschuss für die Flüchtlings- und Integrationsberatung, so der Beschluss des Kreisausschusses - 8000 Euro für das Jahr 2018 und weitere 5700 Euro für 2019. Ebenfalls für die Flüchtlings- und Integrationsberatung  erhält der Kreiscaritasverband für die Jahre 2018 und 2019 jeweils 3000 Euro. Wie Habermann erläuterte, beraten Diakonie und Caritas in verschiedenen Phasen des Antragsverfahrens.  

    Bearbeitet von Hubert Herbert

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