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    Sondheim

    Gemeinderat Sondheim: Dorfmitte soll schöner werden

    Aktuelles Projekt der Gemeinde Sondheim ist die Neugestaltung des Dorfzentrums in Sondheim. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Platz mit der baufälligen Scheune in der Stettener Straße. Foto: Eva Wienröder

    Der Gemeinderat will die beabsichtigte Umgestaltung des Dorfzentrums in Sondheim voranbringen. Das Gremium beschäftigte sich dazu bei seiner Zusammenkunft im Stettener Dorfgemeinschaftshaus mit den Anregungen aus der Bürgerbeteiligung.

    Die Dorfmitte soll in ihrer Gesamtheit aufgewertet werden. Im Fokus der Planungen stehen drei in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Bereiche: das Areal mit der alten Scheune an der Stettener Straße (früheres Trabert-Anwesen), der „Weimarische Hof“ und das ehemalige sogenannte „Röschen“-Anwesen in der Mühlgasse.

    Ortsrundgang stieß auf großes Interesse

    Erst vor Kurzem hatte ein Ortsrundgang stattgefunden, an dem sich Sondheimer Bürger mit großem Interesse beteiligten (wir berichteten). Bürgermeister Thilo Wehner und Architekt Henry Kiesel vom Planungsbüro Planidee Franken aus Bad Neustadt hatten dabei erste Planungsgedanken vorgestellt und Ideen und Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgenommen.

    In der Sitzung gab Thilo Wehner seinen Ratskollegen einen kurzen Überblick. Dazu wurden auch noch einige Anregungen aus dem Gremium von Kiesel notiert. Das Planungsbüro soll nun einen Vorentwurf mitsamt Kostenschätzung für die drei Objekte erstellen.

    Eine Marktscheune für Veranstaltungen?

    Hauptaugenmerk der Planungen liegt nach wie vor auf dem Areal in der Stettener Straße. Hier soll ein schmucker Parkplatz entstehen und die marode Scheune saniert sowie einer nachhaltigen Nutzung überführt werden.

    Mit einem schlüssigen Nutzungskonzept könnte die Gemeinde vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst bekommen. Bislang ist eine Art Marktscheune angedacht, diese könnte von Vereinen und Bürgern vielfältig genutzt werden, wie Architekt Kiesel noch einmal betonte.

    Abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder

    Kiesel betreut als Fachplaner auch die Umgestaltung des Dorfzentrums in Stetten und die Erweiterung der Kindertagesstätte in Sondheim. Derzeit laufen in Stetten die Arbeiten am sogenannten „Gänsteich“. Kiesel zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahmen und merkte an, dass man gut im Zeitplan liege. Zur Kita Sondheim konnte er berichten, dass die Ausschreibung für die Rohbauarbeiten herausgegangen sei und nach der Submission im September die Auftragsvergabe durch den Gemeinderat erfolgen könne.

    Im weiteren Verlauf der Sitzung kam Ortsoberhaupt Wehner kurz auf das Ferienprogramm zu sprechen und dankte in diesem Zuge den beteiligten Vereinen und Akteuren dafür, dass sie wieder ein abwechslungsreiches Angebot für die Kinder auf die Beine gestellt haben. Insgesamt sind sieben Veranstaltungen geplant. Auch der Bürgermeister selbst lädt wie jedes Jahr zu einer Mitmach-Aktion ein.

    Bekanntgabe von Auftragsvergaben

    Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates konnte Wehner zwei Auftragsvergaben bekannt geben. Für die Steinmetzarbeiten am „Gänsteich“ in Stetten hat die Firma Marmor-Weigand aus Weisbach den Zuschlag bekommen zum Angebotspreis von 17 954 Euro. Die Schlosserarbeiten führt die Firma Beck aus Frankenheim/ Thüringen laut Angebot für 39 995 Euro aus.

    Zu einer Bauvoranfrage aus Stetten bezüglich des geplanten Baus einer landwirtschaftlichen Halle gab es vom Gemeinderat keine Bedenken. Ebenso konnte der von einem weiteren Bauwilligen aus dem Ortsteil gestellte Antrag auf Errichtung eines Nebengebäudes positiv beschieden werden.

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