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    KREUZBERG

    Gemeinsame Schritte im Ensemble auf den Berggipfeln

    Musikalische Gratulation: Die „Kerwa-Musik” aus Gochsheim gratulierte „Wanderblech” musikalisch. Foto: Marc Huter

    Es war einmal an einem schönen Sommertag 1993 in den Berchtesgadener Alpen. So könnte die Geschichte der Gruppe „Wanderblech“ beginnen. Fünf junge Musiker aus dem Raum Werneck, die ihr Handwerk in der Bläserphilharmonie Werneck erlernten, machten ihre ersten gemeinsamen Schritte – in der Ensemblemusik sowie auf Berggipfeln.

    Innerhalb kürzester Zeit war das Publikum auf den Straßen von Berchtesgaden und bei einem Konzert am Hintersee begeistert. Mit traditioneller Blasmusik – heftig gespielt – auch mit klassischer Musik zwischen Bach, Pachelbel und Zierer, ganz speziell ausgewählten Schlagerhits aus der nicht allzu weit zurückliegenden Vergangenheit. Darüber hinaus fühlen sie sich mittlerweile auch in Stilrichtungen wie Jazz, Dixie und Ragtime sehr zur Haus.

    Gefragtes Ensemble

    Tubist Manfred Weth, die Trompeter Alfons Liebenstein, Inka Pfister und Peter Heeg, die Basstrompeter Steffen Volkmuth und Stefan Pfister, Schlagzeuger Andreas Volkmuth sowie die Posaunisten Jochen Hart und Christiane Weth sind zusammen nicht nur ein gefragtes Ensemble, das regelmäßig im Bayerischen Rundfunk zu hören ist, sondern auch und vor allem sehr gute Freunde. „Das ist wohl das wichtigste Erfolgsgeheimnis von Wanderblech“, erklärt Manfred Weth. „Wir sind keine Berufsmusiker, sondern spielen zusammen mit ganz viel Spaß. Und das ist etwas sehr Schönes!“.

    Nun durfte die Gruppe ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Dafür hatten sie sich einen ganz besonderen Ort ausgesucht: die Gemündener Hütte. Über Manfred Weths Ehefrau, die Enkelin von Franz Reder, entstand der Kontakt, ebenfalls über familiäre Beziehungen zu Marc Trum, dem Wirt der Gemündener Hütte. Marc Trum zeigte sich gleich begeistert von der Idee, das Jubiläum an der Hütte zu feiern. Der faszinierende Lage auf dem Kreuzberg mit atemberaubendem Ausblick begeisterte die sieben Musiker sofort.

    Musikalisches Top-Ereignis

    Und so wurde aus einem eigentlich ganz normalen gemütlichen Radfahrer-Mittwoch auf der Gemündener Hütte ein musikalisches Top-Ereignis. Viele kamen aus dem Markt Werneck, aus dem Steigerwald und der Rhön, um den Klängen von „Wanderblech“ zu lauschen. „Wir wollen uns damit bei unseren Gästen und Freunden für die vergangenen 25 Jahre bedanken“, so Manfred Weth.

    Tatsächlich „von Freund zu Freund“ bedankte sich an diesem Abend auch die Gochsheimer „Kerwa-Musik“ sowie die „Rafelder Brotzeitmusik“ aus Grafenrheinfeld bei den Wernecker Vollblutmusikern. Zusammen wurde auf der Gemündener Hütte bis noch weit in die Nacht gefeiert.

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