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    Bad Königshofen

    Geplanter Grundschul-Neubau: Gegner wieder auf der Straße

    Kundgebung, die Zweite: Auf dem Marktplatz demonstrierten am Montagnachmittag zum zweiten Mal Gegner des von der Stadt unmittelbar neben der Grabfeldschule geplanten Grundschul-Neubaus. Foto: Alfred Kordwig

    Wie vor zwei Wochen angekündigt, machten die Gegner des Neubaus der Bad Königshöfer Grundschule ein zweites Mal mobil: Am Montagnachmittag riefen sie unter dem Motto „Wir sagen Stopp“ erneut zu einer Kundgebung gegen die Neubau-Pläne der Stadt auf.

    Zwischen 60 und 70 Personen, und damit in etwa so viele wie bei der ersten Kundgebung, beteiligten sich lautstark an der von Polizei und Feuerwehr abgesicherten „Montagsdemonstration“,  die vom Schulviertel bis auf den Marktplatz führte.  Schon unterwegs formulierte die Elternbeiratsvorsitzende Petra Friedl die Kritik der Gegner des Grundschul-Neubaus an der Grabfeldschule: "Es fehlt ein gemeinsames Konzept für Grund- und Mittelschule, es darf keine Mensa neben der aktuellen Mensa im Gymnasium entstehen und keine Umsetzung eines sehr kostspieligen Kompromisses geben." Dazu komme das Problem, dass für den Hort kein Platz mehr ist und dieser ausgelagert werden muss.

    Sebald: Bestmöglicher Kompromiss

    Stellvertretender Bürgermeister Philipp Sebald vertrat diesmal den verhinderten Rathauschef Thomas Helbling und stellte sich den kritischen Fragen von Petra Friedl. Erwartungsgemäß beharrte Sebald auf dem Standpunkt der Stadt und der großen Mehrheit des Stadtrates. Auch er sei nicht 100-prozentig überzeugt vom vorliegenden Konzept, sagte Sebald, es sei aber der bestmögliche Kompromiss.

    Lebhafte und sachliche Diskussion: Elternbeiratsvorsitzende Petra Friedl und Stellvertretender Bürgermeister Philipp Sebald tauschten ihre Argumente für und wider Grundschul-Neubau auf dem Areal der Grabfeldschule aus. Eine Annäherung der beiden Standpunkte war nicht zu erkennen. Foto: Alfred Kordwig

    Zum Stand der Dinge sagte Sebald, dass die Planung nun der Regierung von Unterfranken vorgelegt werde. Erst nach deren Prüfung werde feststehen, ob das Konzept so wie geplant umgesetzt werden kann und es dafür die von der Stadt erwarteten Zuschüsse gibt.

    Bearbeitet von Alfred Kordwig

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