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    GROßWENKHEIM

    Glück im Unglück: Steinsockel bleibt in Frontscheibe stecken

    Glück im Unglück hatte die Autofahrerin bei einem Unfall zwischen Großbardorf und Großwenkheim. Foto: Hanns Friedrich

    Glück im Unglück hatte am Mittwoch eine 34-Jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Sie war auf der Straße von Großwenkheim nach Großbardorf unterwegs. In einer Linkskurve kam sie kurz nach 7 Uhr an einem Waldstück mit ihrem Auto auf die linke Gegenfahrbahn, schleuderte über einen Wasserdurchlass, zerstörte eine hölzerne Sitzbank und das angrenzende Feldkreuz.

    Der Wagen prallte schließlich nach rund 200 Metern an einen Baum, wo er zum Stehen kam. Das mehr als 100 Jahre alte Feldkreuz wurde komplett zerstört, die Betonteile bis zu 15 Meter in den Wald geschleudert. Ein großer Sockelstein landete auf dem Fahrzeug und drückte die Frontscheibe ein. Glück für die Fahrerin: Die große Steinplatte blieb in der Scheibe stecken, sodass diese nicht in den Innenraum gelangte.

    Die Fahrerin wurde bei dem Unfall verletzt und vor Ort von den Rettungsassistenten des BRK Maßbach erstversorgt und in die Rhön-Kreisklinik Bad Neustadt gebracht. An der Unglücksstelle waren die Feuerwehren aus Groß- und Kleinbardorf im Einsatz. Beamte der Polizeistation Bad Königshofen nahmen den Unfall auf. Inwieweit starker Nebel oder die tief stehende, aufgehende Sonne mit zu dem Unfall führten, ist bislang unklar. Der Schaden wird auf rund 15 000 Euro beziffert.

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