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    Großbardorf

    Großbardorf: Ein wahres musikalisches Fest der Freude

    Ein krönender Abschluss der Weihnachtsfeiertage: Der Gesang- und Musikverein hatte am zweiten Feiertag zum Konzert eingeladen, hier das Blasorchester Großbardorf.
    Ein krönender Abschluss der Weihnachtsfeiertage: Der Gesang- und Musikverein hatte am zweiten Feiertag zum Konzert eingeladen, hier das Blasorchester Großbardorf. Foto: Regina Vossenkaul

    Ein Fest der Freude soll Weihnachten sein, daran erinnerte die musikalische Einstimmung des Blasorchesters "Jubilate", die ein Weihnachtskonzert des Gesang- und Musikvereins Großbardorf eröffnete. Das außergewöhnliche Programm solle den Abschied von den Feiertagen versüßen und ins neue Jahr geleiten, sagte Vereinsvorsitzender Philipp Lurz.

    Dorfspatzen und Bette Middler

    Er hatte nicht zu viel versprochen, denn die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche erlebten ein abwechslungsreiches Konzert mit vielen Höhepunkten. Zunächst zeigte das Vororchester, was es gelernt hat und spielte "Mary’s boy child". Den traditionellen Weihnachtsliedern war die zweite Darbietung gewidmet, ein kleines Medley erklang und die Nachwuchsmusiker wurden mit Applaus belohnt. Die elf Dorfspatzen unter der Leitung von Rosa-Maria Beer-Schmitt wünschten sich musikalisch den Winter herbei, entführten mit dem Lied "Gatatumba" ins weihnachtliche Spanien und erfreuten die Zuhörer mit dem traditionellen Hirtenlied "Als ich bei meinen Schafen wacht", die Solostimmen sangen Jonas Derleth und Sophia Schmidt.

    Mit "Cassiopeia", einem sinfonischen Konzertwerk, und "The Rose", einem durch Bette Middler bekannt gewordenen Top-Hit setzte das Blasorchester das Programm fort. Den Solopart an der Trompete übernahm Tanja Endres. Mit einem besonderen Höhepunkt bewies das Orchester vor der Pause noch einmal seine Qualität mit der Aufführung der "Rhapsody in Blue" von George Gershwin.

    Lustige Sänger und Freddy Mercury

    Die "Lustigen Sänger" unter Leitung von Annette Will kamen im zweiten Teil des Konzerts als Bereicherung dazu, zunächst mit zwei bekannten Liedern der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: "We shall overcome" und "This little light of mine". Das Gospel "10.000 Reasons" bildete den Abschluss dieses Auftritts. Zusätzliche Abwechslung brachte ein Holzbläserquintett ins Programm ein - Antje Bayer, Katja Demar, Tina Lamprecht, Ralf Radina und Leonie Wohlfart hatten eine fröhliche tschechische Filmmusik einstudiert, "Ceske Noty".

    "Gabriels Oboe", vom Blasorchester aufgeführt, ist ebenfalls eine Filmmusik. Das Solo (Sopran-Saxophon) spielte Johannes Jundel. Die 1974 von Freddie Mercury komponierte "Bohemian Rhapsodie" leitete das Konzertende ein. Bevor alle Anwesenden zum Mitsingen der zu einem Potpourri zusammengefügten traditionellen Weihnachtslieder aufgefordert wurden, bedankte sich Philipp Lurz bei allen Mitwirkenden für den "krönenden Abschluss der Feiertage", besonders bei den Dirigenten Klaus Kirchner und Marcel Wegner, die sich abwechselten, den Chorleiterinnen, bei Gabriele Lurz, die durchs Programm führte, bei allen Mitwirkenden und bei der Kirchengemeinde.

    Natürlich wurde das Blasorchester nicht ohne Zugabe entlassen, nach gebührend langem Applaus spielten die Musiker ein Medley, eingeleitet durch ein tolles Trompetensolo von Klaus Kirchner, innerhalb der Strophen von "Amazing Grace". Nach Hause geleitete als zweite Zugabe die Melodie von "Nehmt Abschied Brüder".

    Geehrt wurden während des Konzerts Melina Gessner (Tenorsaxophon) und Johannes Jundel (Euphonium und Flügelhorn), die bei der letzten D1-Prüfung jeweils die Note 1,0 errungen haben, Jundel eine zusätzliche 1,1 auf seinem zweiten Instrument. Er ist gleichzeitig der Ausbilder für Melina Gessner. Es gratulierten die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Renate Haag, sowie Bürgermeister Josef Demar.   

    Die Dorfspatzen hoffen auf Wintertage mit Schnee zum Schlittenfahren.
    Die Dorfspatzen hoffen auf Wintertage mit Schnee zum Schlittenfahren. Foto: Regina Vossenkaul
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