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    Großeibstadt

    Großeibstadt: Hugo Neugebauer zum Ehrenbürger ernannt

    Hugo Neugebauer ist der neue Ehrenbürger der Gemeinde Großeibstadt. Er gehörte 36 Jahre dem Gemeinderat Großeibstadt an, war Zweiter Bürgermeister und hat sich für seine Heimatgemeinde engagiert. Dies auch als Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken. Grund genug, ihm zum 70. Geburtstag die Ehrenbürgerrechte der Gemeinde Großeibstadt zu verleihen. Unser Bild zeigt Hugo Neugebauer mit seiner Frau Hildegard und Bürgermeister Emil Sebald (rechts).
    Hugo Neugebauer ist der neue Ehrenbürger der Gemeinde Großeibstadt. Er gehörte 36 Jahre dem Gemeinderat Großeibstadt an, war Zweiter Bürgermeister und hat sich für seine Heimatgemeinde engagiert. Dies auch als Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken. Grund genug, ihm zum 70. Geburtstag die Ehrenbürgerrechte der Gemeinde Großeibstadt zu verleihen. Unser Bild zeigt Hugo Neugebauer mit seiner Frau Hildegard und Bürgermeister Emil Sebald (rechts). Foto: Hanns Friedrich

    Die Überraschung ist Bürgermeister Emil Sebald und den Gemeinderatsmitgliedern gelungen, denn es kam bisher überhaupt noch nicht vor, dass Hugo Neugebauer sprachlos war. Allerdings war das am Freitagabend der Fall, als Bürgermeister Emil Sebald ihn unter dem Vorwand, nicht zu seiner Geburtstagsfeier kommen zu können, zur Gemeinderatsitzung ins historische Gasthaus "Hirschen" eingeladen hatte.

    "Lieber Hugo, für deine Verdienste um die Gemeinde Großeibstadt hat der Gemeinderat beschlossen, dich zum Ehrenbürger der Gemeinde zu ernennen", sagte er in großer Runde. Man sah es Hugo Neugebauer an, dass er das nicht erwartet hatte, doch die Freude über diese Auszeichnung stand ihm ins Gesicht geschrieben. "Da habt ihr mir wirklich ein besonderes Geschenk zum 70. Geburtstag gemacht", sagte Neugebauer gerührt.

    Wie man sich denn als Ehrenbürger der Gemeinde zu verhalten habe, fragte das Geburtstagskind schmunzelnd und bekam spontan vom Bürgermeister die Antwort: ganz normal, wie schon deine Vorgänger Karl Lurz, Alfred Mauer und Peter Neumann.

    Für die Heimatgemeinde engagiert

    Kurz streifte Bürgermeister Emil Sebald die politische Laufbahn des neuen Ehrenbürgers, der 1978 in den Gemeinderat Großeibstadt gewählt wurde. Jahrzehntelang habe sich Hugo Neugebauer intensiv für seine Heimatgemeinde engagiert. So war er auch in der Kirchenverwaltung und als Kirchenpfleger unter Pfarrer Helmut Scheckenbach aktiv und hat vieles mitgestaltet, unter anderem das "Bruder Konrad Haus". Sechs Jahre lang war er stellvertretender Bürgermeister an der Seite von Emil Sebald, bevor er sich nach 36 Jahren vom Amt zurückzog. Gemeinsam mit Emil Sebald hatte er sich einst um das Amt des Bürgermeisters beworben, wobei beide nie im Streit auseinander gingen.

    Im Gegenteil, das Ortsoberhaupt sprach von einem guten Miteinander. Hugo Neugebauer war zwei Perioden Präsident der unterfränkischen Handwerkskammer und habe auch da seine Heimatgemeinde und seinen Beruf als Metzgermeister herausgestellt, lobte er. Mit vielen Politikern sei er zusammengetroffen, das habe auch die Gemeinde Großeibstadt ausgezeichnet.

    "Großeibstadt ist meine Heimat, die Arbeit im Gemeinderat hat Spaß gemacht und wir haben vieles bewegen können", sagte Hugo Neugebauer. Der neue Ehrenbürger verwies unter anderem auf die Ausweisung des Gewerbegebietes, das wichtig für die Infrastruktur und die Zukunft Großeibstadts war.

    Rückblick auf die vergangenen Monate

    Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete Bürgermeister Emil Sebald, dass das Fischrecht in Kleineibstadt von Roland Ditterich auf seinen Sohn Bernhard, der in Salz wohnt, übergegangen ist. Es handelt sich dabei um Bereiche der Fränkische Saale und der Barget. Kurz streifte er das zu Ende gehende Jahr, erinnerte an den zweiten Weihnachtstag 2018, als ein Zuckerrübenlaster das Schmiedstor stark beschädigt hatte, das dann für gut sechs Monate für den Verkehr gesperrt war. Auch das Baugebiet Neumühle und die dort auftretenden Probleme mit dem Naturschutz waren Thema, aber auch der Ausbau der Barget in Kleineibstadt. Hier wurde in diesen Tagen eine neue Brücke eingebaut. Mit Blick auf die Sanierung der B 279 merkte er an, dass man durch die Umleitung erst einmal mitbekommen habe, wie stark doch der Verkehr in Richtung Autobahn ist.

    Für die Mittelschule in Bad Königshofen gab es die Zustimmung des Gemeinderates, ebenso ist man anteilmäßig an den Sanierungskosten der Schule Sulzfeld beteiligt. Ein großes Lob zollte Bürgermeister Emil Sebald den Jugendgruppen und Vereinen im Groß- und Kleineibstadt. "Dieses aktive Vereinsleben bei uns im Dorf ist nicht zu unterschätzen, denn da läuft was!"

    Rosige Aussichten für die Gemeinde

    Insgesamt können Groß- und Kleineibstadt in eine gute Zukunft blicken. Sein Dank galt abschließend dem Gemeinderat und seinem Stellvertreter Udo Rost, der ihn bei Terminen vertrat, mit dem aber auch die Sitzungen und Themen vorab besprochen werden. Dieser wiederum dankte Emil Sebald, der von einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit sprach. Immerhin könne das Ortsoberhaupt im kommenden Jahr auf 42 Jahre Kommunalpolitik und 30 Jahre als Bürgermeister zurückschauen.

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