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    Herschfeld

    Gründungsgottesdienst und Kirchenparade des Musikvereins Herschfeld

    Anlässlich der Gründung des neuen Musikvereins Herschfeld beglückwünschten Landtagsabgeordneter Gerald Pittner (links) und zweite Bürgermeisterin Rita Rösch (Mitte) die Verantwortlichen. Darüber freuen sich der erste Vorsitzende, Stephan Hellmuth (zweiter von links), Dirigent Josef Krause (zweiter von rechts) und der zweite Vorsitzende, Johannes Mühlfeld (rechts).
    Anlässlich der Gründung des neuen Musikvereins Herschfeld beglückwünschten Landtagsabgeordneter Gerald Pittner (links) und zweite Bürgermeisterin Rita Rösch (Mitte) die Verantwortlichen. Darüber freuen sich der erste Vorsitzende, Stephan Hellmuth (zweiter von links), Dirigent Josef Krause (zweiter von rechts) und der zweite Vorsitzende, Johannes Mühlfeld (rechts). Foto: Katharina Rösch

    Schon seit Jahrzehnten wird im Bad Neustädter Stadtteil Herschfeld die Tradition der Blasmusik gepflegt. Da in den vergangenen Jahren die Musikkapelle durch Jung- und Neumusiker kontinuierlich einen Anstieg zu verzeichnen hatte, entschlossen sich die Verantwortlichen offiziell einen Musikverein Herschfeld zu gründen. So wurde in einer Gründungsversammlung im Sommer 2019 eine Satzung beschlossen und eine komplette Vorstandschaft gewählt.

    Zu Beginn der Feierlichkeiten zog die Musikkapelle mit ihrem Dirigent Josef Krause und den Abordnungen der örtlichen Vereine, der zweiten Bürgermeisterin Rita Rösch, dem Landtagsabgeordneten Gerald Pittner und einigen Stadträten von der alten Schule zum neuen Gotteshaus. Mit dabei waren auch Abordnungen der Musikkapellen aus Brendlorenzen, Gartenstadt, Löhrieth, Mühlbach und Rödelmaier. In einem festlichen Gründungsgottesdienst wurde dieser Anlass würdig gefeiert. Pfarrer Hans Beetz freute sich zu Beginn über die große Resonanz seitens der aktiven Musiker und der Freunde der Herschfelder Musik. Er erinnerte daran, dass die Musikkapelle schon seit vielen Jahren bei kirchlichen Anlässen, wie Prozessionen und Friedhofsgang, immer den musikalischen Rahmen bilden. Dafür sprach er ihnen ein herzliches vergelt's Gott aus.

    In einer Kirchenparade zog die Musikkapelle gemeinsam mit den Fahnenabordnungen und zahlreichen Gästen von der alten Schule zur neuen Kirche St. Nikolaus.
    In einer Kirchenparade zog die Musikkapelle gemeinsam mit den Fahnenabordnungen und zahlreichen Gästen von der alten Schule zur neuen Kirche St. Nikolaus. Foto: Katharina Rösch

    Die Wichtigkeit des Musikvereins auch für kirchliche Anlässe wurde betont

    Beetz meinte auch, dass gerade auch durch die Jungmusiker der Bestand dieser Musikkapelle auf längere Sicht gewährleistet sei. Auch die Lesung und die Fürbitten wurden von Jungmusikern vorgetragen. Musikalisch begleitete die Band "Volumen", eine Untergruppe des Musikvereins Herschfeld, den Gottesdienst. Diakon Thomas Volkmuth erwähnte in der Predigt, dass die Musik im Leben und auch in den Gottesdiensten eine große Rolle spiele. Auch der Diakon erinnerte an die Einsätze der Musikkapelle im kirchlichen Bereich und erwähnte zum Beispiel das Stille Nacht an Weihnachten. Ganz wichtig sei der Dirigent, er habe alles im Blick, koordiniere das Zusammenspiel, achte darauf, dass jeder seinen Einsatz im rechten Moment hat. In diesem Zusammenhang bezeichnete Volkmuth Gott als den großen Dirigenten.

    Der Vorsitzende des Musikvereins Herschfeld, Stephan Hellmuth, freute sich über die große Resonanz bei diesem Gründungsgottesdienst und begrüßte namentlich alle Ehrengäste. Gleichzeitig informierte Hellmuth darüber, dass das diesjährige Adventskonzert als Jubiläumskonzert anlässlich der 50-jährigen Weihe der neuen Kirche auch in diesem Gotteshaus am 7. Dezember stattfindet. Anschließend wird wieder ein Adventsmarkt organisiert. Hellmuth erinnerte aber auch noch an diejenigen, die als musikalische Leiter der Musikkapelle in der Vergangenheit vorstanden. Dies waren der verstorbene Hugo Demling und der noch aktive Musiker Werner Kießner. Danach übernahm Stephan Hellmuth selbst die musikalische Leitung und jetzt wird die Kapelle von Josef Krause dirigiert.

    Die Zahl der Mitglieder hat sich seit der Gründungsversammlung schon erhöht

    In seinem Rückblick erinnerte Hellmuth auch an die Auftritte bei den Wald- und Straßenfesten. Jetzt bereichert die Kapelle immer die Aufstellung des Maibaumes im Stadtteil. Ein wichtiger Bestandteil sind auch die allwöchentlichen Proben im Pfarrheim, sowie das WIM Projekt der Grundschule und die Vorspielnachmittage, wobei schon neue Musiker gewonnen werden konnten. Pfarrer Beetz und Volkmuth sowie der Band "Volumen", dankte der Vorsitzende für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und den Abordnungen und den Repräsentanten der umliegenden Musikkapellen, sowie der Bevölkerung von Herschfeld für ihre Wertschätzung gegenüber der Musikkapelle. Positiv bewertete der Vorsitzende auch die Gespräche bezüglich der Teilnahme am nächsten Bläsertreffen.

    Außerdem gab Hellmuth bekannt, dass bei der Gründungsversammlung 32 Personen dem Verein beigetreten sind und diese Zahl sich inzwischen schon erhöht habe. Neue Mitglieder, egal ob passiv oder aktiv, seien jederzeit willkommen. Den Abschluss bildete zweite Bürgermeisterin Rita Rösch, die auch im Namen von Bürgermeister Bruno Altrichter und des gesamten Stadtrates die Glückwünsche zur Vereinsgründung aussprach. Rösch dankte auch den Personen, die Verantwortung in der Vorstandschaft des neugegründeten Musikvereins übernommen haben. Zudem sei der Verein eine gute Möglichkeit, die Kinder musikalisch weiterzubilden. Abschließend überreichte sie im Namen der Stadt an Hellmuth noch einen Scheck als kleinen Startschuss.

    Danach ging es im vollbesetzten und festlich geschmückten Pfarrsaal weiter, wo die James-Band aus Hilders in der Rhön mit Oberkrainer Musik für Stimmung sorgte. Einer der Musiker war Michael Hohmann, der sowohl bei der James-Band als auch bei der Musikkapelle Herschfeld aktiv ist.

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