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    Ostheim

    Grundstückseigentümer werden befragt

    Leerstand im Altort: Grundstückseigentümer von leerstehenden Gebäuden und Baulücken werden in den nächsten Wochen zur Nutzung ihrer Immobilien befragt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, an dem Ziel der Innenentwicklung mitzuarbeiten und die Stadt Ostheim, die Gemeinde Willmars und die Gemeinde Sondheim durch die Rücksendung von Fragebogen wirksam zu unterstützen. Foto: Sindy Rehm

    Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit betreibt die Verwaltungsgemeinschaft Ostheim für die Gemeinden Sondheim/Rhön und Willmars sowie die Stadt Ostheim aktive Innenentwicklung. Erst jüngst wurde ein Fachmodul zum Flächen- und Leerstandsmanagement im GIS-System der Bauverwaltung angeschafft, um Leerstands- und Entwicklungspotenziale zu hinterlegen und systematisch das Flächenmanagement voranzutreiben, wie der Gemeinschaftsvorsitzende Ulrich Waldsachs in der jüngsten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der VG erklärte.

    Auf Grundlage der bereits vor einigen Jahren durchgeführten Potenzialanalyse des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts der Streutalallianz werden in diesen Tagen erneut Fragebogen an Grundstückseigentümer von Baulücken und Leerständen in Ostheim, Sondheim und Willmars sowie deren Ortsteile versandt.

    Leben im Innerort attraktiver gestalten

    Es werden vor allem Fragen zur Nutzung der Immobilien und Grundstücke gestellt. Zielsetzung ist, mit Hilfe der erhaltenen Informationen die Innenentwicklung zu steuern und so langfristig die Wohn- und Lebensqualität der Bürger zu verbessern. "Innenentwicklung ist die Nutzung vorhandener Flächenpotenziale im Inneren eines Ortes", erklärt Waldsachs unisono mit Bürgermeister Thilo Wehner und Bürgermeister Reimund Voß, die beiden Bürgermeister der Nachbargemeinden Sondheim und Willmars. Das gemeinsame Ziel sei, den Flächenverbrauch am Ortsrand zu reduzieren und das Leben im Innerort attraktiver zu machen.

    Die Bevölkerung wird gebeten, an dem Ziel der Innenentwicklung mitzuarbeiten und die Stadt Ostheim, die Gemeinde Willmars und die Gemeinde Sondheim durch die Rücksendung von Fragebogen wirksam zu unterstützen.

    Verwaltungsgemeinschaft bietet Hilfe an

    Die Verwaltungsgemeinschaft weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie gerne dabei behilflich ist, in der Immobilienbörse des Landkreises, die unter der Adresse www.rhoen-grabfeld-innenleben.de zu erreichen ist, leer stehende Häuser oder Bauplätze einzustellen und zu vermarkten. Auch kann die Verwaltungsgemeinschaft bei der Vermittlung von Grundstücksverkäufern und –suchenden behilflich sein.

    Erst vor kurzem hat die Streutalallianz beschlossen, zeitnah Beratungsgutscheine für Bauwillige im Altort anzubieten. Wenn das Gebäude mindestens 40 Jahre alt ist und das Gebäude leer steht oder vom Leerstand bedroht ist, kann der Umbau, die Umnutzung oder die Sanierung von Bestandsgebäuden oder eine energetische Sanierung gefördert werden. Die Gemeinden sind außerdem gerade dabei, ein kommunales Förderprogramm zur Revitalisierung von Ortskernen aufzulegen. Für beides steht das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim jederzeit für Beratungen zur Verfügung.

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