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    WASSERKUPPE

    Hessische Rhön als Modellregion

    Der Naturpark Hessische Rhön wurde für ein Förderprogramm zu nachhaltigem Tourismus ausgewählt. rclassen/Photocase Foto: Foto:

    Der Naturpark Hessische Rhön ist einer von fünf Modellnaturparken in Deutschland, der sich im Rahmen des Klimaschutzprojektes Katzensprung für eine deutliche CO 2-Reduktion im Tourismus einsetzt.

    Zehn Naturparke hatten sich in der ersten Runde als Partner zur Verfügung gestellt, um sich auf ihre Stärken und Schwächen überprüfen zu lassen, heißt es in einer Presseerklärung.

    Mit Sternenpark gepunktet

    In den nächsten zwei Jahren werden nun konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduktion und Entwicklung nachhaltiger Tourismusangebote entwickelt und umgesetzt werden. Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH mit Sitz in Oberbach, freut sich über diese Entscheidung.

    Auch Ulrich Köster, der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Naturparke, ist begeistert: „Wir erwarten viele neue Erkenntnisse, von denen alle Naturparke in Deutschland hinsichtlich ihrer Tourismusausrichtung profitieren können“, sagte er.

    „Alle zehn Naturparke, mit denen wir seit Beginn des Projektes gearbeitet haben, überzeugten uns durch ihre vielseitigen Angebote und ihr großes Engagement“, sagt Martina Leicher von der Tourismusberatung Compass, die als Partner im Projekt Katzensprung das Screening in enger Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Naturparke durchgeführt hat.

    Die Hessische Rhön hat neben dem hohem Engagement aller Beteiligten und den erstklassigen Voraussetzungen für Angebote im Bereich des klimaschonenden Tourismus insbesondere durch den Sternenpark und das durchdachte, umfängliche Konzept zum Ausbau dieses Erlebnis-Angebotes überzeugt.

    Nun geht es in die konzeptionelle Arbeit. Die Hypothese, mit der das Projekt angetreten ist, lautete: Es gibt in Deutschland bereits viele gute und nachhaltige Tourismusangebote, die bisher wenig beworben und daher von den Gästen nicht wahrgenommen werden. In der ersten Screening-Phase wurden daher diese Angebote in den Naturparken aufgespürt.

    In der zweiten Phase wird das Katzensprung-Team die ausgewählten fünf Naturparke dabei unterstützen, ihre nachhaltigen Angebote weiterzuentwickeln und notwendige Netzwerke aufzubauen. Beides wird anschließend in der Region verfestigt und vermarktet werden. Ein Schwerpunkt steht bereits fest: Eine junge, nachhaltigkeitsinteressierte Zielgruppe soll gezielt angesprochen und über passgenaue Plattformen im Internet informiert werden.

    Anliegen: Das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und zählt damit zu den Klimaschutz-Einzelprojekten der Nationalen Klimaschutzinitiative. Weitere Informationen gibt es auf www.katzensprung-deutschland.de.

    uli

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