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    Hohenroth

    Hohenroth: Christof Herbert will Bürgermeister werden

    Kreisrat und Gemeinderat ist er schon. Jetzt will Christof Herbert (CSU) auch Bürgermeister von Hohenroth werden. Foto: Stefan Kritzer

    Politisches Engagement liegt in der Familie. Schon Vater und Großvater waren in Hohenroth und Leutershausen in hohen politischen Ämtern. Diese Tradition setzt Christof Herbert gerne fort, ist seit zwei Legislaturperioden Gemeinderat wie Kreisrat. Jetzt will der 40-Jährige aus Querbachshof mehr: Bei der Kommunalwahl im März fordert er Amtsinhaber Georg Straub (Freie Wähler) heraus und will Bürgermeister der Gemeinde Hohenroth werden. Der CSU-Ortsverband hat Herbert mit großer Mehrheit für die Bürgermeisterwahl nominiert.

    Seit der Gründung des CSU-Ortsverbands in den 1960er Jahren hat die Fraktion immer einen Kandidaten bei der Wahl des Bürgermeisters von Hohenroth aufgestellt. So soll es auch am 15. März bei der Kommunalwahl in Bayern sein. Im Rahmen der Ortshauptversammlung im Sportheim wurde Christof Herbert mit lediglich einer Gegenstimme bei zwei ungültigen Stimmen mit großer Mehrheit der stimmberechtigten 22 CSU-Mitglieder für die Bürgermeisterwahl nominiert. Dritter Bürgermeister ist er bereits seit 2014, jetzt will Herbert Amtsinhaber Georg Straub als hauptamtliches Ortsoberhaupt ablösen. "Kommunalpolitik spielt in meinem Leben schon seit Jahren eine große Rolle", sagt der Herausforderer.

    "Ich kandidiere, weil ich gerne Kommunalpolitik mache"

    Christof Herbert, 40, ist Inhaber eines Reiterhofes mit Ökolandbau in Querbachshof, wo er mit seiner Lebensgefährtin und einer Tochter lebt. Der gelernte Schreiner hat bereits mit 19 Jahren den Hof aus Familienbesitz übernommen und seitdem weiterentwickelt. Fortbildungen zum Pferdewirt und Pferdewirtschaftsmeister hat Herbert erfolgreich absolviert. Im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister würde Christof Herbert die Regie auf seinem Hof an seine Freundin und eine Betriebsleitung abgeben, um sich ganz den Belangen der Gemeinde zu widmen. "Ich kandidiere, weil ich gerne Kommunalpolitik mache", sagt Herbert und verspricht, Politik mit den Bürgern für die Bürger zu machen.

    Heribert Grom hatte in der Versammlung den Vorschlag für die Kandidatur Christof Herberts vorgetragen. Grom nannte Herbert einen aussichtsreichen Kandidaten, der bereits viel kommunalpolitische Erfahrung in das Amt einbringen könne. "Auf Christof Herbert kann man setzen", sagte Landrat Thomas Habermann nach der offiziellen Nominierung. Christof Herbert besitze hohe Akzeptanz und Beliebtheit innerhalb der Gemeinde. "Die CSU muss mit ihren Kandidaten dem Volk eine politische Heimat verschaffen", betonte Habermann. Eine Aufgabe, die der Landrat Christof Herbert durchaus zutraut. Zweiter Bürgermeister Erwin Kruczek hob die fraktionsübergreifende gute Zusammenarbeit im Gemeinderat hervor.

    Große Bautätigkeiten in der Gemeinde

    Große Bautätigkeiten prägen derzeit die Gemeinde Hohenroth mit ihren Ortsteilen Leutershausen, Windshausen und Querbachshof. "Wo wollen wir in Hohenroth in den nächsten Jahren hin?", stellte Christof Herbert als Frage in den Raum und fügte hinzu: "Es werden neue Ideen gebraucht." Mehr Wohnraum für ältere Menschen, zum Beispiel als Betreutes Wohnen, sprach Herbert an. Ebenso den Ausbau und den Erhalt des Ehrenamtes im gemeindlichen Leben, aber auch große Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. "Wenn wir diesbezüglich etwas erreichen wollen, müssen alle Bürger mitmachen", so Herbert.

    Der Wahlkampf solle unverzüglich losgehen, bestätigte der Bürgermeisterkandidat. Ein komplett neuer Facebook-Auftritt des CSU-Ortsverbandes ist bereits online. Die Kandidaten des CSU-Ortsverbands für die Gemeinderatswahl werden in einer eigenen Veranstaltung gemeinsam auf einer Liste mit den Freien Wählern in Kürze bekannt gegeben.

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