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    RÖDELMAIER

    Im Dorf wird aufgeräumt

    Der Bereich um die Dorfscheune von Rödelmaier hat sich in eine Baustelle verwandelt, doch bis Ende des Jahres soll diese... Foto: Eckhard Heise

    Vor ein gewaltiges Problem hat der sprunghafte Anstieg von Kindern im Vorschulalter die Gemeinde Rödelmaier gestellt. Seit einem Jahr ist bereits eine Gruppe des Kindergartens in der Alten Schule untergebracht, doch nun soll das Provisorium langsam ein Ende haben. Dazu hat die Gemeinde mit der Kirchenstiftung einen Treuhandvertrag abgeschlossen, in dem die Planung eines Erweiterungsbaus für den Kindergarten geregelt wird.

    Bei der Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Michael Pöhnlein die Mandatsträger über den aktuellen Stand der Entwicklung. Danach haben sich Kirche als Träger der Einrichtung und die Gemeinde auf die weitere Vorgehensweise verständigt. Darin ist vorgesehen, dass die Gemeinde mit ihrer Verwaltung den weiteren Ablauf regelt, der jetzt einen Architektenwettbewerb vorsieht.

    Grundsätzlich waren sich alle Beteiligten einig, dass ein weiterer Gruppenraum und weitere Funktionsräume durch Erweiterung des vorhandenen Gebäudes bereitgestellt werden sollen. Eine Zweihäusigkeit hatte die Leitung des Kindergartens abgelehnt, und ein Neubau kommt nicht in Frage, weil die vorhandene Einrichtung mit Fördergeldern finanziert worden war, die dann zum Teil zurückgezahlt werden müssten. Die Vorarbeiten mit der Planungen sollen nach Möglichkeit in diesem Winter abgeschlossen sein, damit die Inbetriebnahme bis Ende 2020 erfolgen kann.

    Ferner berichtete der Bürgermeister, dass das Gemeindearchiv in das Obergeschoss der Dorfscheune umziehen soll, die derzeit von den Arbeiten am Schlosshof umgeben ist. Die Tiefbauarbeiten mit der Verlegung von Kanal-, Abwasser- und Stromleitungen seien abgeschlossen, sodass nun die Oberfläche hergerichtet werden kann, schilderte das Ortsoberhaupt. Das Projekt Dorferneuerung soll noch in diesem Jahr vollendet werden.

    Auch der Dorfsee hat sich in eine Baustelle verwandelt. Im Zuge der Arbeiten ist unter anderem daran gedacht, eine Saugstelle für die Feuerwehr einzurichten. Die Firma Heinisch hatte dazu ein Angebot von knapp 10 000 Euro vorgelegt. Die VG soll nun die Offerte prüfen lassen, und falls sie sich in einem angemessenen Rahmen befindet, kann der Bürgermeister den entsprechenden Auftrag erteilen, beschloss der Gemeinderat.

    Zu guter Letzt gab das Gremium grünes Licht zur Umnutzung eines ehemaligen Schweinestalls in der Herrngasse in einen Lagerraum.

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