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    UNSLEBEN

    Im neuen Hort ist kein Platz mehr frei

    Die Schüler können kommen: Am Donnerstag wird der Schülerhort „Streutal“ in Unsleben eröffnet. Im Bild (von links): Franziskus Gerr, Lilli Brugg, Kerstin Guck, Susanne Döll, Wolfgang Geisler, (hinten von links) Josef Krause und Anna Krämer.Lebenshilfe Foto: Foto:

    Rechtzeitig zu Schulbeginn öffnet in der ehemaligen Unslebener Grundschule der neue Schülerhort „Streutal“ seine Pforten. Träger des Schülerhortes ist die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld.

    Man sei sich innerhalb der VG der Verpflichtung hinsichtlich Bildung und Erziehung der Kinder bewusst, betont VG-Geschäftsstellenleiter Josef Krause. Der Bedarf für einen Schülerhort sei vorhanden. Um das Projekt schultern zu können, hätten sich die vier Mitgliedsgemeinden zusammengetan. Hintergrund sei auch gewesen, dass seit Gründung des Schulverbandes die beiden Schulgebäude in Unsleben und Heustreu leer stehen. So habe man einen Schülerhort in Unsleben und eine Kinderkrippe in Heustreu vorgesehen.

    Positiv stellt Krause auch heraus, dass man mit der Trägerschaft der Lebenshilfe Synergieeffekte nutzen könne, in der Form, dass sich die Herbert-Meder-Schule der Lebenshilfe in unmittelbarer Nähe zur Grundschule befindet und so auch Einrichtungen der Herbert-Meder-Schule genutzt werden können.

    „Wir freuen uns auf den Start des Schülerhortes“, sagt dessen künftige Leiterin Susanne Döll. Es habe sich ein sehr kompetentes Team zusammengefunden und man besitze alle Voraussetzungen, etwas Gutes auf die Beine zu stellen, so die 39-jährige Münnerstädterin. Nach 32 Anmeldungen habe man die Aufnahme zunächst gestoppt. „Mit einem solchen Interesse haben wir nicht gerechnet“, führt Döll aus.

    Der Schülerhort nimmt Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren auf. Geöffnet ist er von 11.20 bis 17 Uhr, größtenteils auch in den Ferien. Das Team besteht aus drei Fachkräften und einer Verwaltungsmitarbeiterin.

    Der Ablauf des Nachmittags ist im Wesentlichen dreigeteilt: Mittagessen, Hausaufgaben-Betreuung und Freizeitgestaltung. Ausreichend Möglichkeiten für Bewegung und Sport sollen einen Ausgleich zum Schulalltag bieten. Junge Handballfreunde können sich vor allem auf Franziskus Gerr, Erzieher und Handballspieler beim Drittligisten HSC Bad Neustadt, freuen. Das Außengelände inklusive Bolzplatz bietet viel Gelegenheit für Ballspiele und Hockey. Außerdem steht eine Tischtennisplatte parat. Ferner befinden sich Schwimmkurse im Angebot. Im Innenbereich sorgen unter anderem Kicker und Dart-Scheiben für Abwechslung.

    Josef Krause hat mit der Kreismusikschule Kontakt aufgenommen. So kann auch am Nachmittag Musikunterricht genommen werden. Zudem können die Angebote der Fachtherapeutischen Praxis für Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie der Lebenshilfe genutzt werden.

    Am ersten Schultag werden die Kinder als besonderen Service von ihrer Schule abgeholt und nach Unsleben gebracht. Ansonsten übernimmt ein Bus diese Aufgabe.

    sb

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