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    Gersfeld

    In Hessen: Sechs Rhöner Gemeinden wollen eine Bettensteuer

    Eine Bettensteuer haben sechs Gemeinden in der hessischen Rhön eingeführt.  Foto: Swen Pförtner/dpa

    Sechs Kommunen in der Rhön haben zum 1. Januar eine neue Steuer eingeführt. Es sind die Mitgliedsgemeinden der Touristischen Arbeitsgemeinschaft "Die Rhöner". Seit diesem Datum wird für Touristen in Ehrenberg, Hilders, Tann, Hofbieber oder Poppenhausen  pro Übernachtung ein Euro  Bettensteuer fällig. In Gersfeld sind es 1,70 Euro. Die neue Steuer ersetzt den bisherigen Kurbeitrag und soll voll in denn Tourismus fließen.

    Für jeden Ortsteil

    Kurbeiträge gab es bisher nur in den Orten, die ein touristisches Prädikat haben. So waren beispielsweise in Wüstensachsen pro Gast 35 Cent je Nacht fällig. In vielen Ortsteilen der sechs Kommunen, die kein touristisches Prädikat haben, wurden dagegen bisher keine Gebühren für die Übernachtung erhoben. Die neue Regelung soll für einen Vereinheitlichung sorgen.     

    Dass in Gersfeld pro Nacht mit 1,70 Euro pro Gast und Nacht mehr zu zahlen ist, liegt daran, dass die Stadt das Zertifikat Heilklimatischer Kurort trägt das nur rund 60 Orte in Deutschland haben. Das will man in Gersfeld nicht gefährden. Deshalb bleibt es bei 1,70 Euro, die die Stadt schon bisher erhoben hat.

    Ausnahmen

    Die Mitgliedsgemeinden der Arbeitsgemeinschaft haben gleichzeitig als Ausnahme festgelegt, dass Kinder, Schüler, Studenten und Auszubildende bis zum Alter von 27 Jahren keine Bettensteuer zahlen müssen. Das gilt auch für Übernachtungsgäste, die wegen Ausübung ihres Berufs dort übernachten müssen. 

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