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    Merkershausen

    In Merkershausen wurde getanzt, gesungen und geschunkelt

    Das Organisationteam des Merkershäuser Weiberfaschings feierte Zehnjähriges, rechts Elke Weiß, die auch durchs Programm führte. Foto: Regina Vossenkaul

    Verkleidete Frauen, fetzige Musik, eine gut bestückte Bar und leckere kleine Speisen aus der Küche – das ist das Erfolgsrezept des Merkershäuser Weiberfaschings. Die Männer müssen draußen bleiben, während sich die Frauen amüsieren, es sei denn, sie gehören zum Bedienungspersonal und servieren in Frauenkleidern die Getränke. Am Mittwoch feierte das Merkershäuser Organisationsteam mit Elke Weiß an der Spitze sein zehnjähriges Bestehen.

    Ohne Weiberfasching fehlt was – das dachten sich vor zehn Jahren die Frauen der Step-Aerobic-Gruppe des MSV (Merkershäuser Sportverein) und gründeten ein neues Organisationsteam, nachdem 2010 eine Session ohne die beliebte Veranstaltung im Sportheim vergangen war. 2009 hatte Hauptorganisatorin Erika Kuhn nach 17 Jahren aufgehört und zunächst war niemand in Sicht, der ihre Aufgaben übernehmen wollte. Das neue Team baute auf den Erfahrungen der Vorgänger auf und blieb beim bewährten Konzept. Neben der Merkershäuser Garde und dem eigenen Männerballett wurden auch Gäste ins Programm einbezogen, in diesem Jahr waren es das Bad Königshöfer Männerballett mit ihrem Wild-West-Tanz und die "Bundorfer Comedy" mit Uli Beetz, Marcel Bamberger und Sascha Dümpert. Die Merkershäuser Männer begeisterten mit einem Showtanz zum Thema Bay-Watch und brachten die Stimmung zum Kochen. Erika Kuhn ist trotzdem noch aktiv, sie ist Küchenchefin und sorgt für die Beköstigung.

    Sitzplätze reichten kaum aus

    Elke Weiß erinnert sich gerne an die Highlights in den letzten zehn Jahren, das waren neben den hauseigenen Darbietungen die Männerballetts aus der Umgebung, aus Bad Königshofen, Niederlauer und Sulzdorf, die Auftritte von Fredi Breunig und einem Michael Jackson-Double sowie lustige Büttenreden. Über die große Resonanz am Mittwoch freuten sich die Veranstalter, die Sitzplätze reichten kaum aus, die Bar war ständig dicht belagert und die Stimmung konnte kaum besser sein. Mehrere Generationen feierten gemeinsam, es wurde getanzt, gesungen und geschunkelt. Der gute Ruf der Veranstaltung zog Gäste aus der ganzen Region an, die sich auch (fast) ohne Männer einen tollen Abend machten.

    Das Männerballett durfte nicht fehlen beim Weiberfasching, hier zeigen die Bad Königshöfer ihre Wild-West-Performance. Foto: Regina Vossenkaul

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