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    Wegfurt

    In Wegfurt wird wieder Mundarttheater gespielt

    Spaß und Spannung verspricht die neueste Theaterproduktion der Rhöner Laienspielgruppe der DJK Wegfurt, die das Stück „Gäeld es Männersache“ an den ersten beiden Adventswochenenden in der Geisfürsthalle aufführen wird. Die Proben hierzu sind derzeit in vollem Gange. Im Bild von links: Magdalena Totten, Alfred Mölter, Helga von Garrel, Burgl Manger (Souffleuse im Fenster), Matthias Tratt, Karin Korb, Jonas Griebel und Eva Härter. Foto: Manfred Zirkelbach

     Die Rhöner Laienspielgruppe der DJK Wegfurt probt seit Wochen an ihrem neuen Stück, das an den ersten zwei Adventswochenenden an den Samstagen, 1. Dezember und 8. Dezember, sowie am Sonntag, 9. Dezember, in der Geisfürsthalle aufgeführt wird. 

    Freuen dürfen sich die Freunde des Wegfurter Mundarttheaters wiederum auf eine Komödie mit turbulenten Szenen und außerordentlicher Komik. Das verspricht schon der vielsagende Titel „Gäeld es Männersache“. Das Stück in drei Akten stammt vom schwäbischen Autor Peter Schwartz und heißt im Original „Hubertus, der große Geschäftemacher“. Peter Schwartz hat seine Stücke zunächst in schwäbischer Mundart für seine eigene Theatergruppe in Rohracker, einem Stuttgarter Stadtteil geschrieben. Der Wegfurter Spielleiter Egon Sturm hat die hochdeutsche Fassung nun in den Wegfurter Dialekt umgesetzt. „Das Stück passt derzeit so wunderschön in unsere aktuellen Gegebenheiten in Wegfurt“, stellt er schmunzelnd fest, verraten möchte er aber unter keinen Umständen, um was es sich da handelt. Es darf also spekuliert werden, was die Wegfurter in ihrem schönen unverfälschten Dialekt da vom Stapel lassen. Dass der Autor wie Egon Sturm selbst auch Polizeibeamter ist, macht die ganze Sache umso spannender. Da ist nämlich so einiges an Kuriositäten und Ereignissen dabei, welches dem Autor in seinem Berufsleben als Polizist selbst über den Weg gelaufen ist. Dass die Hauptrolle dem Alfred (Schosi) Mölter wiederum zugefallen ist, so darf vermutet werden, dass die komödiantischen Szenen auch dieses Mal wieder zu besonderen Schmankerln werden. Jedenfalls, so viel hat der Egon dann doch verraten: „Der Alfred ist auf jeden Fall nicht auf die Gosche gefallen“. Es wird viele heiße Wortgefechte geben, Überraschendes ans Tageslicht gebracht werden und es wird turbulente Kehrtwendungen geben. Und es wird vor allem auch darum gehen, wie man mit schon fast naiver Gutgläubigkeit so richtig auf die Nase fallen kann.

    Neben den etablierten Wegfurter Spielerinnen und Spielern und neben Alfred Mölter sind auch seine Theaterfrau Magdalena (Totten) wieder dabei. Das Publikum darf sich freuen sowohl auf Helga von Garrel, auf Karin (Korb) und auf Alfreds Theaterkumpel Matthias (Tratt). Zum ersten Mal Theaterluft schnuppern in diesem Jahr Eva Härter und Jonas Griebel. Jonas ist allerdings schon in seinen jungen Jahren ein „alter Fuchs“. Er hat das Theaterblut ja von seinen Eltern in die Wiege gelegt bekommen und gehört seit vielen Jahren bereits zu den Akteuren der Wegfurter Fosenocht. Die „Theatermutter“ Burgl Manger fungiert auch in diesem Jahr hinter der Bühne als Soufleuse und als Regieassistentin.

    Los geht es an den drei Theatertagen in der Geisfürsthalle um 19 Uhr. Die musikalische Umrahmung übernimmt am 1. Dezember die Auszeit-Musi aus Langenleiten, am 8. und 9. Dezember die Musikkapelle Wegfurt. Kartenreservierungen sind ab sofort möglich unter Tel.:  (09775) 673.

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