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    Waldberg

    In der Waldberger Kirche zur Ruhe kommen

    Zur Ruhe kommen, den eigenen Gedanken nachhängen, den Klängen der Musik und besinnlichen Texten lauschen, dazu lud der Vereinsring Waldberg beim 11. Dorfadvent in der Kirche ein.
    Zur Ruhe kommen, den eigenen Gedanken nachhängen, den Klängen der Musik und besinnlichen Texten lauschen, dazu lud der Vereinsring Waldberg beim 11. Dorfadvent in der Kirche ein. Foto: Marion Eckert

    Kerzen leuchteten auf den Altären, in den Bankreihen und auf den Stufen. Eine heimelige Atmosphäre herrschte in Waldberges Kirche. Im Rahmen des 11. Waldberger Dorfadvents fand wieder eine besinnliches Konzert mit den Waldberger Wirtshaussängern, den Rhönmusikanten und der Gruppe Saitenklang statt. Marianne Hillenbrand hatte passende Texte ausgewählt, die auf Weihnachten einstimmten, aber auch nachdenklich machten und die Möglichkeit offen hielten, das eigene Leben zu reflektieren.

    Den  musikalischen Auftakt machten die Wirtshaussänger mit dem Stück "In Nacht und Dunkel". Still war es in der Kirche und Marianne Hillenbrand fragte: "Wann ist Advent? - Wenn Dunkelheit sich allmählich lichtet, wenn ein Engel uns zur Weihnacht hinführt". So wurde das Konzert zu einem Weg, der zur Krippe nach Bethlehem führte. Eine leere Krippe, nur mit ein wenig Stroh ausgelegt, stand als Symbol unter dem Adventskranz, an dem zwei Kerzen brannten.

    Alpenländische Klänge in der Kirche mit Saitenklang

    Die Gruppe Saitenklang brachte mit Zither, Hackbrett und Gitarre in diese beschauliche Ruhe alpenländische Klänge. Sie hatten Adventsmusik mitgebracht, teilweise sangen sie zu den Stücken von einer heilen Zeit, einer Weihnachtszeit in Schnee und Eis, von Hirten, die sich auf den Weg machen, um das Kind anzubeten und dem weiten Weg nach Bethlehem.

    "Worauf darf er ruhen, der neugeborene Gott?", fragte Marianne Hillenbrand. Dazu passend spielten die Rhönmusikanten "Am Abend in der Stub'n". Die Wirtshaussänger hatten das ruhige Stück "Der See friert zu" und "Vor mir brauchst di net fürcht'n" mitgebracht, das von der Verkündigung des Engels an Maria erzählt. Diese Mundartstücke unterstrichen den volkstümlichen Charakter des Konzertes.

    Immer wieder betrachtete Marianne Hillenbrand die Frage, wie Jesus einen Platz bei den Menschen finden kann. "Kein Raum in der Herberge. Kein Platz für Gottes Sohn. Nur ein armseliges Plätzchen in einem Stall. Das war nicht nur in Bethlehem so, sondern ist bis heute so geblieben."

    Die Geschichte von drei Bäumen mitgebracht

    Gemeindereferentin Evi Warnke hatte eine Geschichte von drei Bäumen mitgebracht, die von dem Großen im Leben träumten, doch ihre Träume wurden zerschlagen. Als dann in die Futterkrippe aus Holz das Jesukind gelegt wurde, wurde dem Holz der größte Schatz anvertraut.

    "Das Besondere an Weihnachten ist nicht der wunderbare Lichterzauber. Es sind nicht die edlen Geschenke oder ein paar freie Tage. Das Beste an Weihnachten ist Jesus Christus. Gott wird Mensch. Der Himmel berührt die Erde", ergänzte Hillenbrand, die Rhönmusikanten spielten zur "Weihnacht" auf und die Wirtshaussänger besangen die "Heilige Nacht".

    Ein berührender Moment der Innigkeit

    Mit der Gruppe Saitenklang wurde der Abschluss des Jahres eingeläutet. "Das Jahr geht zu Ende. Die Kerzen verglühen. Doch das Licht leuchtet weiter in dir", sangen und spielten sie. Dann war es auch schon Zeit für den Segen, den Marianne Hillenbrand sprach, während die Wirtshaussänger den Andachtsjodler sangen. Ein berührender Moment der Innigkeit und der Vorfreude auf das Fest. 

    Der Freude über die Weihnachtsbotschaft gaben die Rhönmusikanten  mit einem Weihnachtsmedley "Jingle Bells" Ausdruck. Im Anschluss waren die Waldberger und ihre Gäste zu einem gemütlichen Nachmittag im Dorfzentrum eingeladen. Der Erlös der Veranstaltung komme bedürftigen Kindern in der Region Rhön-Grabfeld zu Gute.

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