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    Wechterswinkel

    Junge Klavierschüler begeistern im Kloster Wechterswinkel

    Diese Nachwuchskünstler zeigten beim Klavierkonzert im Kloster Wechterswinkel tolle Leistungen. Mit auf dem Foto auch die Klassenlehrer sowie der Leiter der Kreismusikschule, Frank Stäblein. Auf dem Bild fehlen die erkrankte Lena Gütling sowie Noah Weigand. Foto: Klaus-Dieter Hahn

    Zwei Stunden lang zauberhafte Klaviermusik, eine Musik der leisen, aber auch der temperamentvollen Töne, konnten die Besucher im Kloster Wechterswinkel genießen. Dargeboten von hoffnungsvollen Talenten der Kreismusikschule. Fazit der großartigen Talentschau: Der musische Nachwuchs in Rhön-Grabfeld kann sich sehen lassen und muss sich nicht verstecken.

    Sichtlich stolz  auf ihre Schützlinge waren der Leiter der Kreismusikschule, Frank Stäblein, der Organisator des Klavierkonzertes, Wolfgang Klösel, sowie die Lehrkräfte der einzelnen Klavierklassen. "Das Klavier ist das beliebteste Instrument an unserer Schule", hob Frank Stäblein eingangs hervor. Kein Wunder – stand doch ein Klavier vor 40 Jahre in rund 1,6 Millionen westdeutschen Privathaushalten. Auch stellvertretender Landrat Peter Suckfüll hatte es sich trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen lassen, zum Konzert vorbeizukommen. Er zeigte sich angetan von den Leistungen der jungen Nachwuchskünstler, die im Kreiskulturzentrum an solch einem Tag natürlich die ideale Plattform vorfanden.

    Junge Künstler überzeugten das Publikum

    Nicht weniger als 16 Jungen und Mädchen im Teenager-Alter präsentierten einem breiten Publikum auf dem "Steinway-Flügel" – dem "Mercedes unter den Klavieren", so Wolfgang Klösel – in beeindruckender Weise ihr bereits ausgeprägtes Können. Auch für die jungen Künstler war der Auftritt vor so vielen Zuhörern und die Begegnung mit dem Steinway-Flügel ein ganz besonderes Erlebnis. Alle überzeugten durch eine ausgeprägte Fingerfertigkeit auf den schwarzen und weißen Tasten.

    Zu hören bekam das Publikum klassische Werke aus dem Hochbarock (Johann Sebastian Bach), der Romantik, aber auch zeitgenössische Musik mehr oder weniger berühmter Komponisten (unter anderem Haydn, Chopin, Grieg, Schubert, oder Schmitz). Dabei reichte die breite Palette von getragenen, ernsten, klassisch linearen Stücken bis zum rhythmischen, lebenslustigen Boogie, Groove und Ragtime. Herausragend das berühmte Vorspiel "Präludium BWV 846" zur Bach'schen Fuge, die superschwere "Etüde C-Moll op.10 Nr. 12" von Frédéric Chopin oder auch die Filmmusik zum Weihnachts-Evergreen "Drei  Haselnüsse für Aschenbrödel".

    Begeisterter Applaus war am Ende der verdiente Lohn für den Nachwuchs. "Der Landkreis kann stolz sein auf seine Lehrer und Schüler", so das dicke Lob von Frank Stäblein, der neben den Schülerinnen und Schülern besonders der "sprechenden Bibliothek" Wolfgang Klösel als fachkundigen Moderator des Konzertes Dank sagte. Zu den Hauptakteuren zählte auch die erst neunjährige Sophie Lemmerich, die als Doppelsiegerin des Regionalentscheids im Wettbewerb "Jugend musiziert" (Klavier, Schlagzeug) eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass sie zurecht diesen Titel gewonnen hat. Neben ihr musizierten diese jungen Nachwuchskünstler beim Klavierkonzert aus folgenden Klavierklassen: Lehrerin Julia Meschederu: Tom Lochner, Benito Klinger, Charlize Klinger, Maximilian Werner; Lehrerin Antje Albu: Sophie Lemmerich; Lehrerin Anna Albu: Hannah Koch; Lehrer Wolfgang Klösel: Ella Vogt, Julius Göppner, Helene Wirsing, Marie Keßler, Ernesto Poggendorf, Noah Weigand, Lea Schinski, Benita Sebold, Stella Wycisk und Na Zhan.

    Die junge Sophie Lemmerich faszinierte mit ihrem gekonnten Klavierspiel das Publikum. Foto: Klaus-Dieter Hahn

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