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    Großeibstadt

    Kaum noch lesbar: Straßenschilder werden erneuert

    Ein Großteil der Straßenschilder in Groß- und Kleineibstadt sind kaum noch lesbar. Sie werden erneuert, ebenso einige Verkehrszeichen. Der Gemeinderat vergab einen entsprechenden Auftrag. Foto: Hanns Friedrich

    Bei der Sitzung des Gemeinderates Großeibstadt ging es um ein Thema, das schon des öfteren angesprochen wurde: die Erneuerung von Straßennamenschildern und Verkehrszeichen in Groß- und Kleineibstadt. Aufgrund einer Anregung aus den vergangenen Bürgerversammlungen wurden nun die Straßennamenschilder und Verkehrszeichen in beiden Gemeindeteilen auf ihre Lesbarkeit und der erforderlichen Reflektionswirkung hin überprüft. In  Großeibstadt müssen fast alle Straßennamenschilder ausgetauscht werden. Ebenso wird der Austausch verschiedener, mittlerweile verblasster Verkehrszeichen und einiger Radweg-Zwischenwegweiser notwendig. Teils sind auch Straßenschilder in Kleineibstadt betroffen. Dazu lagen entsprechende Angebote vor. Als günstigster Anbieten erhielt die Firma Ortner aus Niederlauer mit 1.506 Euro den Zuschlag.

    Bürgermeister Emil Sebald verwies in der Sitzung auf die Ausbesserung der Feldwege "Mittelweg zur Aubstädter Straße" und "Saulochweg Richtung Saal". Hier kommen Kosten in Höhe von insgesamt 15.000 Euro auf die Kommune zu. Der Zuschuss der Jagdgenossenschaft bringt 5.000 Euro, so dass die Gemeinde lediglich 10.000 Euro finanzieren muss. Dafür dankte der Bürgermeister und der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu. Weiter ging es mit der Freiwilligen Feuerwehr Kleineibstadt. Sie hatte um die Anschaffung von Ausrüstung und Bekleidung gebeten. Dazu war das Ratsgremium vor einigen Wochen bereits vor Ort (wir berichteten). Benötigt werden verschiedene Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände. Hierzu wurden entsprechende Angebote eingeholt. Der Auftrag ging an die Firma Mahr Feuerwehrbedarf mit 5.465 Euro.

    Bürgermeister Emil Sebald legte eine Einladung der Gemeinde Vishkovo aus der Ukraine zum Dorftag vor. Es sei eine Fahrt geplant, die allerdings entsprechend vorbereitet werden müsse und 2020 stattfinden könnte. Der Bürgermeister nannte weiterhin die Möglichkeit, einen festen Grünablageplatz einzurichten. Das werde zur Zeit gefördert. Überdenken will das Ratsgremium auch die Preise für die Vermietung der Mehrzweckhalle im Gemeindezentrum Kleineibstadt.

    Gemeinderätin Birgit Reder-Zirkelbach brachte einen Bürgerbus für Groß- und Kleineibstadt ins Gespräch. Dabei würde es sich um ein ehrenamtliches Bürgerbusprojekt handeln, das den ÖPNV vor Ort ergänzen und das Fahrtangebot ausweiten soll. Der Freistaat Bayern fördere die Ausgaben für die Anschaffung von Fahrzeugen, den Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung und die Organisation der Verkehrsangebote insbesondere in Bürgerbusvereinen. Hiermit könnte die Mobilität der Bevölkerung gerade außerhalb der Verdichtungsräume verbessert werden, so Reder-Zirkelbach. Bürgermeister Emil Sebald sagte dazu, dass die Ortsteile Großeibstadt und Kleineibstadt über die Linie 8304 in einem Stundentakt mit Bad Neustadt und Bad Königshofen angebunden sind. Mit dieser Linie sind auch die beiden Ortsteile untereinander erreichbar. Der Gemeinderat entschied, das Thema Bürgerbus an die Grabfeld-Allianz zur Überprüfung weiterzuleiten.

    Abgehandelt wurden die Empfehlungen aus den Bürgerversammlungen in Kleineibstadt. Für eine feste Überdachung an der Mehrzweckhalle für den Grillplatz wird keine Notwendigkeit gesehen. Anders bei den Jalousien an der Mehrzweckhalle. Hier wurden bereits Angebote eingeholt. Als nicht sinnvoll erachtet die Gemeinde eine Bepflanzung an der Barget. Allerdings wird es einen Handlauf an der Treppe an der Barget geben.

    In Großeibstadt ging es um die Reklamation der Randsteine am Kapellenweg. Hier wurde die Gemeinde bereits tätig. Die Anfrage nach speziellen Abfallbehältern und Tüten für Hundekot wurde negativ beschieden. Das, so Bürgermeister Emil Sebald, sei Pflicht der Hundehalter. Für einen Umgehungsweg "Neumühle" wird eine Kostenaufstellung für das Kernwegenetz in Auftrag gegeben. Bei einer künftigen Planung wird auch eine Umgehung östlich von Großeibstadt mit einbezogen.

    Die Träger öffentlicher Belange hatten ihre Stellungnahme zum Neubaugebiet "Neumühle" abgegeben. Dabei wird auf mögliche artenschutzrechtliche Probleme in Bezug auf den nördlich gelegenen  Bereich der Streuobstwiesen verwiesen. Nach Untersuchung der Fläche durch einen Biologen wurden daher der nördliche Bereich aus dem Geltungsbereich entfernt und die Grundstücksaufteilung sowie die Erschließung dementsprechend angepasst. Das wiederum hat zur Folge, dass aufgrund der Anpassung der Planung erneute die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen ist.

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