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    BAD KÖNIGSHOFEN

    Kitzinger Kammerorchester fühlte sich wohl

    Ideale Verhältnisse für ein Probewochenende fand das Kammerorchester Kitzingen am Wochenende im Mehrgenerationenhaus St.... Foto: Hanns Friedrich

    Rundum zufrieden sind die Mitglieder des Kammerorchesters Kitzingen. Schon zum zweiten Mal haben sie sich das Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen für ein Probewochenende ausgewählt. „Hier passt einfach alles,“ sagt Christa Büttner und nennt an erster Stelle das Haus, die Freundlichkeit des Personals, vor allem das Bio-Essen und dann die Kleinstadt Bad Königshofen. Auch in diesem Jahr hatten sie wieder das Glück, dass zu diesem Zeitpunkt der Kunst- und Kunsthandwerkermarkt stattfand. „Einige von uns haben das ausgenutzt und auch etwas gefunden,“ lacht Christa Büttner.

    So war es fast klar, dass auf die Frage, ob sie denn wieder nach Bad Königshofen kommen, ein sofortiges „Ja natürlich kam.“ So hat man bereits für das kommende Jahr wieder gebucht. Geprobt wurde im Anbau, wo entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind, aber auch die Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Überhaupt sei das Familienbildungshaus der Diözese Würzburg eine Idylle mitten in der Kurstadt. Dies bezieht sich vor allem auf den Innenhof, „in dem man sich richtig entspannen kann.“

    Es war vor einem Jahr ein Zufall, dass man auf das Haus St. Michael aufmerksam wurde und hier, weil es keine andere Möglichkeit gab, für ein Wochenende buchte. „Wir haben uns so wohl gefühlt, dass wird nun heuer wieder gekommen sind,“ sagen Mitglieder des Kammerorchesters. Viel Zeit zum Entspannen bleibt ihnen nicht, denn im Vordergrund stehen die Proben, sagt Burkard Lutz. Er hat die Leitung des Orchesters und bricht bei den Proben immer wieder einmal ab, wenn Töne oder Takte nicht korrekt sind. „Wir wollen schließlich bei den Konzerten unseren Gästen einen perfekten Abend bieten.“

    Wer bei den Proben einmal gelauscht hat, der war jetzt schon begeistert von einem perfekten Konzert. Das Kammerorchester Kitzingen wurde vor drei Jahren „aus der Taufe gehoben und gibt in diesem Monat zwei Konzerte. Zum einen am Samstag, 29. September um 18.00 Uhr in der Alten Synagoge in Kitzingen, dann folgt ein weiterer Auftritt am Tag danach, Sonntag, 30. September um 19.30 Uhr in der Michaelskirche auf dem Schwanberg. Schon heute dürfen sich die Konzertbesucher auf einen besonderen, musikalischen Abend freuen.

    Die engagierten Musiker, übrigens Profis und Schüler haben nämlich ein Programm mit kammermusikalischen Köstlichkeiten zusammengestellt, sagt Dirigent Burkhard Lutz. Dazu gehören oft aufgeführte Stücke wie Mozarts „Divertimento in B-Dur“, KV 137 und Brittens Simple „Symphony op. 4.“ Hinzu kommen aber auch Werke, die vielleicht weniger bekannt, aber durchaus hörenswert sind. Der Leiter nennt „Die kleine Suite op. 1“ von Carl Nielsen, Glasunows „Saxophonkonzert in Es-Dur, op. 109“ und die „Romanze in C-Dur“ op. 42 von Jean Sibelius.

    Natürlich wird, wie es gute Tradition ist, auch eine Komposition des kürzlich verstorbenen Gründers des Kammerorchesters gespielt werden, die Impressionen von Hermann Seidl. Den Termin für die Konzerte sollte man sich schon jetzt im Kalender rot anstreichen, denn es lohnt sich von den Musikerinnen und Musikern von ihrem Können verzaubert zu werden. Christa Büttner: „Es ist erfreulich und zeugt auch von dem kulturellen Interesse der Stadt Kitzingen, dass ein so gut aufgestelltes Ensemble hier entstehen und sich entwickeln konnte.“ Die Leitung des Orchesters liegt bei Burkard Lutz. Der Eintritt ist frei.

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