• aktualisiert:

    UNTERWEIßENBRUNN

    Kleine Vereine müssen sich neu organisieren

    Mit einem Präsent bedankte sich der Kreisvorsitzende Jürgen Gensler (rechts) beim Referenten Matthias Müller von der DJK Salz.
    Mit einem Präsent bedankte sich der Kreisvorsitzende Jürgen Gensler (rechts) beim Referenten Matthias Müller von der DJK Salz. Foto: Peter Eschenbach

    Nicht nur das Mitgliederplus von immerhin 136 Mitgliedern, sondern auch die zahlreiche Teilnahme der Delegierten an der DJK-Kreisverbandsversammlung zeige, dass im Kreisverband Rhön-Grabfeld gute Arbeit geleistet werde, sagte der Kreisverbands-Vorsitzende Jürgen Gensler. Geschuldet sei der Erfolg den Ehrenamtlichen.

    Im Rechenschaftsbericht erläuterte Gensler, dass es im Landkreis 23 Vereine mit 6049 Mitgliedern gibt. Der Frauentag wurde wegen mangelnder Beteiligung abgesagt. Erfreulich sei, dass mit der Ausrichtung der Diözesan Kegelmeisterschaft durch die DJK Wülfershausen seit vielen Jahren wieder einmal eine Veranstaltung in hiesigen Gefilden stattfand, die weit über die Grenzen des Landkreises hinaus Beachtung fand.

    Sportwart Horst Hartmann forderte nach dem etwas ruhigeren Jahr 2016 nun etwas mehr „Bewegung“ und verwies auf das Bundessportfest 2018, das in Niedersachsen stattfinden wird.

    Frauenbeauftragte Johanna Gensler zeigte sich vor allem enttäuscht darüber, dass der Frauentag abgesagt werden musste. Man wolle es dieses Jahr noch einmal versuchen. Termin ist vor Pfingsten in Wargolshausen.

    Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Jürgen Gensler (DJK Wülfershausen) wird weiterhin an der Spitze des Kreisverbandes stehen, ihm zur Seite wurde wieder Dieter Vorndran (DJK Sondernau) gestellt. Die weiteren Positionen bekleiden Tim Steinke (DJK Schönau) Kassier, Sportwart Horst Hartmann (DJK Wargolshausen), Schriftführerin Karin Müller (DJK Schönau), Frauenbeauftragte Johanna Gensler (DJK Wülfershausen), Jugendbeauftragte Nadine Kiessner (DJK Wülfershausen). Als geistlicher Beirat wird weiterhin Diakon Peter Schubert fungieren und die Kassenprüfer sind für weitere zwei Jahre Reinhold Heppt (DJK Kleinbardorf) und Gerold Büttner (DJK Wülfershausen).

    Matthias Müller von der DJK Salz gab einen Bericht über die Auswirkungen der Demografie auf Sportvereine. Er machte deutlich, dass es wichtig für alle Vereine ist, sich neuen Aufgaben zu stellen. Vor allem qualifizierte Übungsleiter und interessante Angebote, die sich den Altersgruppen anpassen gelte es anzubieten. „Kirchturmdenken“ sei nicht hilfreich, vielmehr müsse man Kooperationen eingehen – mit anderen Vereinen, Kommunen oder auch Schulen.

    Aufgrund einer Überalterung bis 2035 sowie der veränderten Einstellung vor allem der jüngeren Menschen, gelte es, sich dem Wettbewerb zu stellen, wenn es darum gehe, Vereine am Laufen zu halten. Der Referent machte das Angebot, in die Vereine zu kommen und Lösungsansätze und Ideen vorzustellen.

    Wie unzufrieden man mit der Verbandsarbeit ist, zeigte Die Diskussion, in der die Delegierten sich unisono über mangelnde Unterstützung beklagten.

    So würde Vereinsarbeit in kleinen Vereinen immer schwieriger. Verbände und Politik lassen Unterstützung vermissen. Man habe den Eindruck, dass große Vereine bestimmen und kleinere Vereine nicht beachtet werden.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Rhön-Grabfeld-Newsletter!

    esp

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!