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    Mittelstreu

    Lebendige Diskussion mit den Ober- und Mittelstreuer Bürgern

    Neben den Gemeinderatskandidaten stellte sich auch der Bürgermeisterkandidat Stefan Kießner (rechts) in einer Wahlveranstaltung den Ober- und Mittelstreuer Bürgern vor. Begleitet wurde die Veranstaltung vom CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Michael Türk.
    Neben den Gemeinderatskandidaten stellte sich auch der Bürgermeisterkandidat Stefan Kießner (rechts) in einer Wahlveranstaltung den Ober- und Mittelstreuer Bürgern vor. Begleitet wurde die Veranstaltung vom CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Michael Türk. Foto: Brigitte Gbureck

    Der CSU-Ortsvorsitzende von Oberstreu, Dr. Michael Türk, begrüßte im Namen der Wählergemeinschaft CBO/CSU in Mittelstreu zahlreiche interessierte Bürger aus Ober- und Mittelstreu. Es sollte den Gemeinderats- und dem Bürgermeisterkandidaten Gelegenheit gegeben werden, sich vorzustellen. Der Bürgermeisterkandidat Stefan Kießner stellte sich selbst vor. Er ist Berufssoldat und als Personalreferent eingesetzt. Ausschlaggebend, sich zur Wahl zu stellen, war für ihn, Ober- und Mittelstreu voranzubringen. Als gelernter Verwaltungsfachangestellter mit Schwerpunkt Staats- und Kommunalrecht sieht er sich fachlich gut aufgestellt. Das Bürgermeisteramt würde sich zudem mit seinem Dienst als Berufssoldat vereinbaren lassen. Gemeinsam mit den Gemeinderatskandidaten seien die Ziele definiert worden. Diese sind nach seinen Worten: Die soziale Infrastruktur auszubauen und zu erhalten, die Belebung des Dorfes, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken, die Friedhofssanierung und eine transparente Kommunikation und Willkommenskultur. Neben den fünf "alten" Gemeinderäten stellten sich die 17 neuen Kandidaten vor, ehe es in die Diskussionsrunde ging.

    Ob er vor habe, Bürgerstunden abzuhalten, wurde Stefan Kießner gefragt. Er würde gerne eine Bürgerversammlung im Jahr machen und Zahlen, Daten und Fakten auf den Tisch legen, antwortete dieser. Über eine Bürgersprechstunde habe er sich noch keine Gedanken gemacht, sagte aber zu,  immer ein offenes Ohr zu haben. Der Gemeinderat sollte sich kümmern, Fördertöpfe auszuschöpfen, meinte Bernd Sauer. Man sei an die Dorferneuerung gebunden, informierte Dr. Michael Türk. Nach einer Fotovoltaikanlage auf der Schule wurde ebenso gefragt. Dass die Gemeinde als Energieerzeuger auftritt, kann sich Türk gut vorstellen. Thomas Streit fände die Idee nicht schlecht, einen Dorferneuerungs-Obmann einzurichten. Möglicherweise gebe es ein zusätzliches Förderprogramm für den Abriss von alten Gebäuden.

    Zum Thema "Information der Gemeinde" wies Türk auf die öffentlichen Gemeinderatssitzungen hin. Der Wunsch, das Gemeinderatsprotokoll im Landkreisinformationssystem (LIS) lesen zu können, wurde aufgenommen. Steffen Wende mahnte an, dass nicht nur die Dorferneuerung im Vordergrund stehen, sondern auch die Außenbezirke betrachtet werden sollten. Das Thema Gewerbegebiet, das laut Türk ein echtes Problem in Oberstreu darstelle, wurde ausgiebig diskutiert. Für Gewerbebetriebe müssten neue Wege gegangen werden, warf Fabian Liebst ein. Auch fehlender geeigneter Mietraum mit Senioren- und Singlewohnungen oder auch Mehrgenerationenhäuser wurden angesprochen. Stefan Kießner will das aufgreifen, um die Leute im Dorf zu halten. Er freute sich über die lebendige Diskussion, daran sollte festgehalten werden.  

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