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    Unterweißenbrunn

    Lebendiges Ostergeschehen

    Gottesdienst einmal ganz anders. Unterweißenbrunner Frauen haben mit Gemeindereferentin Evi Warnke für Familien mit Kindern einen Wortgottesdienst im Freien mit verschiedenen Elementen organisiert. Das Bild zeigt Ulrike Baumeister (links) und Martina Seuffert (rechts) als Emmausjünger bei der Begegnung mit Jesus (Julias Seiffert/Mitte). Foto: Marion Eckert

    Das Ostergeschehen für Familien mit Kindern lebendig und kreativ zu gestalten, zugleich aber auch die wichtigen Inhalte weiter zu geben, war Anliegen von Gemeinderreferentin Evi Warnke und Unterweißenbrunner Frauen, die sich seit vielen Jahren als Gottesdienstbeauftragte in der Pfarreiengemeinschaft "Am Kreuzberg, Bischofsheim" engagieren. Gemeinsam haben sie ein Konzept erarbeitet, das in der dunklen Pfarrscheune am Kreuz begann. Die Kinder erzählten von ihren Erlebnissen am Osterfest, manche haben mit den Eltern die Auferstehungsfeier besucht, das Osterlicht nach Hause getragen und natürlich auch das Osternest gesucht.

    "Wie es mit seinen Freunden weiterging, nachdem Jesus gestorben war, das wollen wir heute hören und sehen", lud Evi Warnke die Kinder und ihre Familien ein, sich auf eine Zeitreise in die Zeit Jesu zu begeben. Auf dem Weg zum Bildstock am Ortseingang trafen sie zwei Personen in fremdartigen Gewändern. Martina Seuffert und Ulrike Baumeister gingen als Jünger mit hängenden Köpfen und sprachen miteinander über das schreckliche Ereignis, das sich vor einigen Tagen in Jerusalem zugetragen hatte. Jesus wurde gekreuzigt und starb. Wie es in der Emmausgeschichte im Lukasevangelium überliefert ist, trafen die Jünger auf einen ihnen zunächst Fremden (Julia Seiffert) mit dem sie ins Gespräch kamen. Er später erkannten sie, dass dieser Fremde Jesus war, der Auferstandene, ihr Freund und Vertrauter.

    Die Kinder und ihre Eltern bastelten ein Kreuz aus Ästen, in dessen Mitte sie ein Herz hinein klebten, als Zeichen der Liebe Gottes. Auf dem Weg zurück nach Unterweißenbrunn suchten sie viele Hoffnungszeichen in der Natur, Blümchen, schöne Steine, Moos und ähnliches. Das alles brachten sie in den Pfarrhof zum Kreuz und teilten miteinander Brot, denn im Evangelium heißt es, dass sie Jesus am Brotbrechen erkannten.

    Der liebevoll und aufwendig vorbereitete Gottesdienst endete mit einer gemeinsamen Ostereiersuche im Pfarrgarten.  Viel Lob bekamen die Frauen für ihre Kreativität. Die Texte haben sie auswendig gelernt, musikalisch wurden der Gottesdienst von Michaela Schwab begleitet.

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