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    Unterelsbach

    Leserforum: Alle Oberelsbacher Ortsteile gleich behandeln

    Zum Artikel "Was passiert mit der Rhönhalle in Unterelsbach" in unserer Zeitung vom 22. Februar 2020 erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

    Das Foto vom 22. Februar unter der Überschrift "Was passiert mit der Rhönhalle" ist kein Faschingsscherz und auch keine Fotocollage aus der Nachkriegszeit - nein, es ist eine Aufnahme unserer Rhönhalle im zwanzigsten Jahrhundert. Der Außenputz der 60er-Jahre fällt von dem Mauerwerk, total baufällig und marode stellt sich der Bau dar. Kein Prestigeobjekt unserer Bürgermeisterin Frau Erb. Sie verwies in der letzten Gemeinderatssitzung auf das hohe Arbeitspensum In der Verwaltung sowie auf die Auslastung von Architekten und Baufirmen. In der letzten Bürgerversammlung jedoch argumentierte Frau Erb, dass der zuständige Architekt krank sei, deshalb konnte noch keine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden.

    Frage: wie lange ist eigentlich der Architekt schon erkrankt? Aber dann verwies Frau Erb in der letzten Gemeinderatssitzung auf die Konsolidierung des Haushaltes und sagte "es war nicht umsetzbar". Was diese Aussage bedeuten soll, müsste uns Unterelsbachern einmal erklärt werden, wenn anderenorts ein Pfeifenmuseum unterhalten wird mit einer Frequentierung von etwa 380 Personen im Jahr und gleichzeitig ein Haus für ein Maskenmuseum erworben wurde.

    Was hat der Ortsteil Unterelsbach einer jungen Familie mit Kindern zu bieten, außer einem Kindergarten und einem alten Schulgebäude, das als Gemeinschaftsraum genutzt wird und das vor etwa zwei bis drei Jahren von der Gemeine Oberelsbach an die Pfarrgemeinde Unterelsbach überging, total sanierungsbedürftig ist und sogar von Statikern als bedenklich eingestuft wurde.

    Über den Zustand der Turn- und Rhönhalle ist, wenn man das Bild vom 22. Februar betrachtet, kein Kommentar nötig. Also, was macht den Ortsteil Unterelsbach für junge Familien attraktiv und anziehend, um hier zu wohnen und sich niederzulassen? Ein demokratisch gewählter Volksvertreter sollte kein zentrales Imperium aufbauen, sondern er hat die Pflicht, auch im Hinblick auf den sozialen Frieden, alle Ortsteile im Auge zu behalten.

    Ingrid Reuß
    97656 Oberelsbach

    Bearbeitet von Kristina Kunzmann

    Kommentare (1)

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