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    Mellrichstadt

    MKG plus Lebenshilfe ergibt Lebensfreude pur

    Bürgermeister Eberhard Streit und Brunhilde Hergenhan, die Vorsitzende der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld, bedankten sich am Ende des Lebenshilfe-Faschings bei der MKG. Foto: Brigitte Gbureck

    Die Elferräte der MKG standen am Eingang der Oskar-Herbig-Halle Spalier, um die Gäste des Lebenshilfefaschings gebührend in Empfang zu nehmen. Und schon legten die Los Krawallos unter Leitung des frisch gebackenen Papas Benjamin Schultheis los.

    Conferencier Joachim Zoll hieß die Gäste mit "Mellerscht Helau"willkommen.  "Heute wird bekannt gemacht, herrlich ist die Fasenacht, wenn mei‘ Mutter Krapfen backt. Wenn se aber keine backt, pfeif ich auf die Fasenacht" - damit leitete Brunhilde Hergenhan, Vorsitzende der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld, die Begrüßung der närrischen Schar ein. In Reimform kamen das Kinderprinzenpaar mit Sarah und Eric zu Wort und auch das große Prinzenpaar mit Christian II. und seiner Prinzessin Andrea III.

    OBA-Group rockte den Saal

    Den ersten Auftritt hatte die OBA-Group der Lebenshilfe mit Freestyle. Fröhlich rockten die zehn Damen und Herren die Bühne. Trainerin Bettina Geiling erhielt dafür einen Orden. Zwölf kleine Purzelchen der Purzelgarde rockten, was das Zeug hielt, mit ihren Gitarren und akrobatischen Einlagen. Mit Gekreische endete der Auftritt. Die Trainerinnen Kerstin Büttner-Breunig, Christiane Egelmeier und Sabrina Ruck hatten ganze Arbeit geleistet. Ganz exakt legte die Kindergarde einen Marschtanz hin, trainiert von Julia Laupert, Binia Spiegel und Tina Reder.

    Eine Modenschau der besonderen Art boten die Wohnheimbewohner aus Hohenroth Foto: Brigitte Gbureck

    "Meine Eltern sind Prinzenpaar", stöhnte Jungstar Paul und plauderte aus dem heimischen Nähkästchen. Er muss immer als erster ins Bett, und schuld daran ist nur der Thomas, weil er seine Eltern als Prinzenpaar ausgeguckt hat. Toll die Merkfähigkeit des Knirpses, alles ohne Spickzettel, ohne Scheu und wie ein Alter, er hat das närrische Blut wohl mit der Muttermilch aufgesogen. Die Juniorengarde zeigte mit einem Marschtanz, was Theresa Dittmar, Kerstin Rückert und Jasmin Muhr ihnen beigebracht hatten.

    Dann glänzte das Wohnheim Hohenroth mit einer Modenschau in französischem Stil moderiert von Natascha Dulcic, einer Praktikantin aus dem blauen Haus der Wohnstätte. Viel Spaß hatten die Bewohner beim Vorführen ihrer eigenwilligen Hutkreationen und bekamen satten Applaus. Dafür sponserte die Brauerei Streck für den hausinternen Fasching die Getränke. 14 junge Damen der großen Garde hatten auch einen Marschtanz im Programm, exakt einstudiert von Susanne Heid und Monika Reder.

    Feuerwerk-Fontänen rechts und links der Bühne

    Nach einer Pause regte das Kreuzberglied zum Mitschunkeln an und war der perfekte Übergang zum Auftritt der Schlagerraketen aus der Wohnstätte Unterweißenbrunn. Natürlich durfte der blondgelockte Heino mit seiner schwarzen Barbara nicht fehlen. Rechts und links der Bühne sprühten die Feuerwerk-Fontänen in die Höhe. Eingeübt hatten den Auftritt Annette Scheuring und Anna-Lena Fellenstein. Als kleine Anerkennung gab es von den Bierranhas eine Einladung zum nächsten Biker-Weekend. Ein Zaubermädchen wünschte sich, es könnte zaubern. Ein ganz toller Auftritt der Kindergarde, präzise dargeboten. Sieben fesche Mädels in grün von der Prinzengarde Großbardorf legten einen flotten Gardetanz hin. Ihre Trainerinnen Denise und Aylin Köllmer bekamen dafür einen MKG-Orden.

    Allerhand Musikalisches hatten auch die Schlagerraketen von der Wohnstätte Unterweißenbrunn zu bieten. Foto: Brigitte Gbureck

    Nach einer weiteren Schunkelrunde mit den Los Krawallos führte die Gruppe Kasus unter Obhut von Trainerin Kathrin Maisch den Pompontanz - mit Wuschelteilen, wie Joachim Zoll aufklärte - auf. Dafür bekam jede junge Dame ein Kosmetikutensil von Küche Mahr gesponsert. Bezaubernd das Tanzmariechen, graziös und selbstbewusst stand Helena Franke an diesem Nachmittag zum zweiten Mal auf der Bühne. Den Höhe- und zugleich Schlusspunkt dieses kurzweiligen Nachmittags bildete die Juniorengarde mit ihrem Showtanz "Mexiko - im Zeichen des Día de los muertos". In Mexiko gehört es zur Kultur, die Rückkehr der Toten mit Freude und Tanz zu feiern. Die 25 Gardistinnen (inclusive eines männlichen Tänzers) haben das perfekt umgesetzt. Sehenswert dabei auch die Kostüme. Die Trainerinnen wurden von Jasmin Muhr vertreten. Eine Zugabe musste sein.

    Dank für Thomas Dietz und Peggy Hauck

    Bürgermeister Eberhard Streit dankte für diesen wunderschönen Nachmittag und dafür, dass die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld Mellrichstadt als Veranstaltungsort gewählt hat. Er sei stolz, dass das Miteinander von Lebenshilfe und Stadt so gut funktioniert, auch deswegen, weil sich der zweite Bürgermeister Thomas Dietz bei der MKG, bei der Lebenshilfe und bei der Stadt engagiert. Auch Stadträtin Nicole Seemann sei dabei. Nicht sie hätten Mellrichstadt ausgesucht, sondern Mellrichstadt habe sie ausgesucht, antwortete Brunhilde Hergenhan. Sie dankte allen Mitwirkenden und Helfern, besonderer Peggy Hauck von der Lebenshilfe für die Organisation. Thomas Dietz, der auch diesmal wieder die Fäden geknüpft hatte, wurde mit einem kunterbunten Schirm kurzerhand zum Schirmherrn gekürt. Es war wieder mal ein Nachmittag, der viel Freude in viele Herzen gelegt hat.

    Bearbeitet von Brigitte Gbureck

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