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    Rödelmaier

    Massiver Widerstand gegen Stromtrasse

    Die Gemeinderäte Rödelmaiers befürchten, dass durch die geplante Stromtrasse die Entwicklungsmöglichkeiten des Orts massiv eingeschränkt werden würden. Foto: Eckhard Heise

    Eine intensive Diskussion folgte einem Antrag,  der im nichtöffentlichen Teil der vorausgegangenen Sitzung geführt worden ist, wie Bürgermeister Michael Pöhnlein bei der Gemeinderatssitzung in Rödelmaier bekannt gab. Jürgen Geis hatte vorgeschlagen, den Spielplatz aus der Sonnenstraße in das Baugebiet Klostergarten zu verlegen, was die Mehrheit jedoch abgelehnt hatte.

    Die frei werdende Fläche könnte dann bebaut werden und der Bereich, in den der Spielplatz ausweichen würde, sollte als Freizeitgelände genutzt werden, war der Antrag begründet worden. Die Kosten für den Umzug könnten durch den Verkauf der Grundstücke in der Sonnenstraße gedeckt werden. Sieben Mandatsträger hatten sich jedoch gegen zwei Räte durchgesetzt, so dass dem Antrag nicht entsprochen worden ist.

    Planerische Überarbeitung

    Vielmehr wurde in dem Zusammenhang das Vorhaben konkretisiert das Areal um das Baugebiet "Klostergarten" planerisch zu überarbeiten. Schon bei früherer Gelegenheit waren Überlegungen für sechs Bauplätze in dem Areal angestellt worden. Außerdem sollen die Vorstellungen des Angelklubs abgefragt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft soll jetzt die Planung ausschreiben.

    Eine ganze Menge Einwände hat die Gemeinde Rödelmaier gegen die Suedlink-Strom-Trasse, die das Gemeindegebiet durchqueren soll. Derzeit fragt die Bundesnetzagentur die betroffenen Gemeinden ab, die daraufhin eine Stellungnahme abgeben können. In der Antwort wiesen die Mandatsträger zum Beispiel auf eine Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeit der Gemeinde hin, wenn die Kabel zwischen der Bebauung und der Autobahn verlegt werden würden. Daher sollte die Trasse östlich der A 71 liegen. Außerdem soll der geplante Korridor durch eine Aufforstungsfläche beziehungsweise Ausgleichsfläche verlaufen, was den massiven Widerstand des Gremiums hervorrief, sodass der Gemeinderat die Planung im Ganzen ablehnte.

    Hinweistafeln erst nächstes jahr

    Noch in einem frühen Stadium ist die über die NES-Allianz geplante Aufstellung von Hinweistafeln für Sehenswürdigkeiten in den angeschlossenen Ortschaften. Bevor konkrete Schritte eingeleitet werden, möchten die Gemeinderäte erst noch Überlegungen anstellen, wie die Schilder gestaltet werden könnten. Außerdem ist im Haushalt noch kein Betrag vorgesehen, weshalb das Vorhaben frühestens im nächsten Jahr umgesetzt werden soll.

    Die Bautätigkeit in Rödelmaier lässt nicht nach. Zwei Anträge zum Bau von Einfamilienhäuser lagen vor. Eines soll im Baugebiet "Unterm Dorf" und das andere im Baugebiet "Langer Zug" errichtet werden, was die Mandatsträger auch befürworteten.         

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