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    Bad Königshofen

    Mehr Mitglieder, mehr Einlagen, mehr Kredite

    Bei der Hauptversammlung der Raiffeisenbank im Grabfeld eG ging  Vorstandsvorsitzender Hendrik Freund nach einem kurzen wirtschaftlichen Rückblick auf die Entwicklung in Deutschland und das aktuelle finanzpolitische Geschehen auf die Erfolge der eigenen Bank und der genossenschaftlichen Finanzgruppe ein. Freund präsentierte nicht nur die Geschäftszahlen, sondern würdigte nochmals die Verdienste von Friedrich Wilhelm Raiffeisen anlässlich seines 200. Geburtstages im vorigen Jahr. 

    Regionalität

    Der Vorstandsvorsitzende verwies auf Leistungen der eigenen Bank im Grabfeld bei der Unterstützung von Einrichtungen im Geschäftsgebiet mit seinen Geschäftsstellen in Römhild, der Gemeinde Grabfeld und in Sulzdorf.  „Die Genossenschaftsbank ist also gut aufgestellt, um die Herausforderungen anzunehmen“, so Freund, wobei nach wie vor „die Beratung von Menschen für Menschen und die Regionalität“ erhalten bleiben soll. Die Genossenschaftsbank sei ein „Ort der Wahrheit“ und stärke den ländlichen Raum, deren Säulen die Landwirtschaft, der Mittelstand und das Handwerk seien.

    Hohes Kundenvertrauen

    Das Wachstum der Mitgliederzahlen von 2711 im Jahr 2016 auf 2853 Ende zeuge von einem hohen Kundenvertrauen, so Freund. Das Kreditwachstum mit seinem Ansteig von 109,4 Millionen auf 123,9 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren nbezeichnete er als „Motor der heimischen Wirtschaft". Dabei werde die „regionale Kreditnachfrage mittlerweile von einem immer stärkeren internationalen Kreditangebot befriedigt“. Deshalb empfahl der Vorstandsvorsitzende, sich die Finanzierungspartner genau anzuschauen. Denn „gute Konditionen machen noch keinen guten Partner aus“, weil immer das Gesamtpaket betrachtet werden müsse. Da habe sich die Genossenschaftsbank als ein stets verlässlicher Partner erwiesen.  

    Drei Prozent Dividende

    Die Einlagen der Kunden stiegen nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden in der selben Zeit von 152,7 auf 167,2 Millionen Euro. Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergab sich eine Ausschüttungssumme von insgesamt 111 023  Euro, was einer Dividendenhöhe von drei Prozent auf die Einlagen der Mitglieder entspreche.

    Im weiteren Verlauf der Beratung wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Weil die beiden Aufsichtsratsmitglieder Steffen Würstl und Andreas Bohlig turnusmäßig ausschieden, waren Wahlen notwendig. Beide wurden aber wieder in den Aufsichtsrat gewählt.