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    Bad Königshofen

    Mehrarbeit durch Stürme und Borkenkäfer

    Bei einer Waldbegehung im vergangenen Jahr bekamen die Mitglieder des Stadtrates von Bad Königshofen durch Stadtförster Herbert Gessner einen Einblick in den Bereich Aufforstung. Der Stadtwald Bad Königshofen steht gut da. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates durch Forstdirektor Wilhelm Schmalen und Stadtförster Herbert Gessner deutlich.
    Bei einer Waldbegehung im vergangenen Jahr bekamen die Mitglieder des Stadtrates von Bad Königshofen durch Stadtförster Herbert Gessner einen Einblick in den Bereich Aufforstung. Der Stadtwald Bad Königshofen steht gut da. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates durch Forstdirektor Wilhelm Schmalen und Stadtförster Herbert Gessner deutlich. Foto: Hanns Friedrich

    Eigentlich war Stadtförster Herbert Gessner eine Punktlandung gelungen, betrachtet man seinen Bericht zum Hiebsatz der vergangenen zehn Jahre. Allerdings verfälschten dann Stürme und auch der Borkenkäfer diese "Inventur des Waldes" doch ein wenig, wie Forstdirektor Wilhelm Schmalen den Mitgliedern des Stadtrates sagte. Durch diese Maßnahmen zur Aufarbeitung dieser Schäden, vor allem nach 2015, waren nämlich kaum Pflegemaßnahmen möglich. Insgesamt gesehen sei die Bilanz aber positiv und der Stadtwald stehe gut da. Grund für die Zwischenrevision vor dem Stadtrat war die langfristige Forstbetriebsplanung, sagte der Forstdirektor. Diese sei mit einer Art Inventur vergleichbar. Man habe sich genau an den geplanten Hiebsatz gehalten und auch die Kulturbereiche seien sehr gut gepflegt. Bedingt durch die unvorhersehbaren Aufarbeitungsmaßnahmen habe man teils weniger pflegen können, sondern musste die Schäden aufarbeiten.

    Einstimmig war der Beschluss des Stadtrats, diese Zwischenrevision durch einen externen Forst-Sachverständigen prüfen zu lassen. Grünes Licht gab es auch für die Erneuerung der Forstbetriebskarte und die Digitalisierung der Standortkarte. Der Eigenanteil mit 50 Prozent der geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 44 000 Euro wird von der Stadt Bad Königshofen übernommen.

    Zahlreiche Bauanträge genehmigt

    Behandelt wurden zudem zahlreiche Bauanträge, die allesamt positiv beschieden wurden. So der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage am Lahnbergblick in Bad Königshofen.  Am Sambachshof in Althausen kann eine neue Lagerhalle errichtet werden. Diese soll im Anschluss an Bungalows entstehen. Gegen drei Stimmen wurde dieser Antrag positiv entschieden. Eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle kann am "Brücklein" in Aub gebaut werden. Gegen eine Stimmung wurde dem zugestimmt.

    In der Torstraße in Gabolshausen darf ein landwirtschaftliches Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. "Damit wird eine Baulücke geschlossen", erläuterte Bürgermeister Thomas Helbling. Genehmigt wurde auch der Antrag auf Vorbescheid für den Neubau von drei Einfamilienhäusern in der Festungsstraße Bad Königshofen. Im vorderen Bereich, früher Elektrogeschäft und später Blumenladen, entstehen zwei vollgeschossige Häuser mit Walmdach, im hinteren Bereich ein ebenerdiger Bungalow, ebenfalls mit einem Walmdach. Eine Auftragsvergabe gab es im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung an die Firma Promedia in Höhe von 19 545 Euro. Dafür werden in der neuen Therapieabteilung der FrankenTherme sechs Infrarotstrahler angeschafft.

    Bürgermeister Thomas Helbling informierte zudem über die Verordnung zum Ladenschluss in diesem Jahr. Aus Anlass von Messen und Märkten dürfen danach Verkaufsstellen an höchstens vier Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Die Werbegemeinschaft Bad Königshofen beantragt verkaufsoffene Sonntage für den Autofrühling am 3. Mai, den Kunsthandwerkermarkt am 13. September und den Wendelinusmarkt am 11. Oktober. 

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