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    Bad Neustadt

    Meisterbrief für Hauswirtschafterin Amalia Jordan

    Amalia Jordan, Hohenroth (links) nahm von Referatsleiterin Andrea Seidl Referatsleiterin den Meisterbrief entgegen. Foto: Murr/StMELF

    Die Leitende Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten überreichte jetzt die Meisterbriefe an 52 neue Hauswirtschaftsmeisterinnen. Zu den neuen Meisterinnen zählt auch Amalia Jordan aus Hohenroth. „Dies ist ein Prädikat, das Ihnen bescheinigt, zur fachlichen Elite in der Hauswirtschaft zu gehören“, wird Seidl laut einer Mitteilung des Ministeriums zitiert.

    „Hauswirtschaft wird immer wichtiger“, stellte sie heraus und bezog sich dabei auf die vielseitigen Einsatzgebiete von Fach- und Führungskräften in der Hauswirtschaft. In Großhaushalten für spezielle Personengruppen, wie Senioren oder Kinder oder in Seminar- und Tagungshäusern sorgen sie nicht nur für das leibliche Wohl von Bewohnern und Gästen, sondern auch für ein attraktives und anregendes Lebensumfeld. Viele Absolventinnen würden sich aber auch mit Ihren Kompetenzen selbständig machen oder nutzten die Fortbildung für ein zweites Standbein in der Landwirtschaft. Im Berufsfeld Hauswirtschaft würden herausfordernde und verantwortungsvolle Führungsaufgaben auf die frisch gebackenen Meisterinnen warten.

    Wenige Männer

    Zuvor überbrachte die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, in ihrer Festrede die Glückwünsche. Für sie ist die Hauswirtschaft ein Beruf mit Zukunft und hebe damit gesellschaftliche Anerkennung verdient. Besonders vor dem demographischen Hintergrund unserer Gesellschaft bräuchte es zunehmend gut ausgebildete Fachkräfte in den sozialen und hauswirtschaftlichen Berufen.

    Markenzeichen der hauswirtschaftlichen Berufe seien heute nicht mehr nur Ernährung, Versorgung und Betreuung von Menschen. Hauswirtschaft bedeute heute auch top fit zu sein in Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und vielem mehr. Es sei daher unverständlich, so Rüger, weshalb nicht mehr Männer in der Hauswirtschaft tätig sind. Dies sei in ihren Augen sehr schade, da in gemischten Teams die Geschlechter von ihren unterschiedlichen Kompetenzen profitieren können und die Arbeit somit bunter werden kann.

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