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    Mellrichstadt

    Mellrichstadt: Mit der Zeit gehen

    Das Werk lobt den Meister: hell und einladend wirkt der umgestaltete Raum im Kolpingheim. Foto: Brigitte Gbureck

    Nach längerer Pause fand am vergangenen Sonntag nach dem Gottesdienst in St. Kilian „Kaffee um 11“ statt, nachdem nach viermonatiger Renovierungsphase der Kolpingraum wieder benutzbar ist. Da die Temperaturen aber noch recht warm waren, hatten die Verantwortlichen die Kaffeetafeln auch im Pfarrgarten gedeckt.

    Elmar Will, Kirchenpfleger und Vorsitzender der Kolpingfamilie Mellrichstadt, zeigte in einer Powerpoint-Präsentation die einzelnen Schritte der Renovierung auf. Der Betonträger hätte noch zwei Stockwerke ausgehalten, meinte Elmar Will mit einem Schmunzeln. Umso schweißtreibender waren die Abbrucharbeiten für die freiwilligen Helfer, die von der Firma Karlein unterstützt wurden. Die Elektrik wurde auf den neuesten Stand gebracht. Mit dem Elektroingenieur Manfred Kaiser hatte man einen Experten in den Reihen der Kirchenverwaltung, der die Firma Roland Geis unterstützen konnte. Die Malerarbeiten lagen in den bewährten Händen von Wolfgang Hippeli.

    Der Fußboden wurde abgeschliffen und musste teilweise erneuert werden. Lautsprecher, Magnetvlies an der Stirnwand und Beamer gehören nun auch zur Ausstattung. Die neue Schrankwand fügt sich gut in den Raum ein. Tische und Stühle wurden neu beschafft. Die Wände wurden gestrichen und tapeziert. Die neuen Vorhänge runden das Gesamtbild positiv ab. Knapp über 20 000 Euro wurden investiert, 220 Stunden Eigenleistung mit 2600 Euro sind angefallen. An Spenden gab es 1000 Euro von der Kolpingfamilie, 1000 Euro von Pfarrer Menzel und 500 Euro von Marianne Fritz. Der Erlös von „Kaffee um 11“ an diesem Tag wurde ebenfalls für den neuen Raum verwendet. Elmar Will dankte allen, die ehrenamtlich mitgeholfen haben.

    Raum wird rege genutzt

    Elmar Will gebühre ein ganz großes Dankeschön, betonte Pfarrer Menzel. Er habe Zeit, Energie, Kraft und Nerven in das Projekt gesteckt. Dieser Raum sei der meist genutzte Raum in der Pfarrei. Er werde für Sitzungen, Jugendgruppen, Firm- und Kommuniongruppen genutzt. Auch Seminare auf Dekanatsebene würden hier stattfinden. Die Investitionen in den Raum seien deshalb sehr wichtig gewesen. Das Seelsorgeteam werde größer. Ab September kommt für zwei Jahre ein Priesterseminarist, der Pastoralkurse hält. Der Raum werde außerdem für die Dienstbesprechung gebraucht. Auch Teamklausuren werden hier abgehalten, ansonsten müsste man ins Haus Michael in Bad Königshofen oder auf den Volkersberg ausweichen.

    Mit dem Weihwasser besprengte Pfarrer Thomas Menzel den neu gestalteten Kolpingraum, während Elmar Will assistierte. Foto: Brigitte Gbureck

    In den eigenen vier Wänden würde man sich nun wohlfühlen. Pfarrer Menzel wiederholte die Feststellung und Bitte von Elmar Will, dass sie offen für Spenden seien. Dann sprach er ein Gebet, besprengte anschließend den neuen Raum mit Weihwasser und übergab ihn damit offiziell seiner Bestimmung.

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