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    Mellrichstadt

    Mellrichstadt: Nicht reden, sondern handeln

    Nach getaner Arbeit ist man über das Erreichte sehr froh. Der kleine Unimog ist jedenfalls schon zum zweiten Mal vollgeladen. Im Bild ab rechts Jasmin Muhr, 3. Bürgermeister Frank Vetter, Evi Stäblein und Joachim Bauer Foto: Brigitte Gbureck

    Nachdem Fridays for future zur Zeit Hochkonjunktur hat, hat sich der CSU-Ortsverband Mellrichstadt gedacht: warum nicht mit den Jüngsten etwas gegen die Umweltverschmutzung machen? Er kam auf die Idee, im Rahmen des Ferienprogramms zum Müllsammeln einzuladen.

    Am Freitagnachmittag konnte Evi Stäblein mit Unterstützung von Joachim Bauer und Jasmin Muhr auf dem Parkplatz in der Hendunger Straße 13 Kinder begrüßen. Zunächst bekam jedes Kind ein Getränk und jeder wurde mit einem Zwicker zum Aufheben des Mülls und Handschuhen ausgestattet. Dann bekam jeder noch eine große Papiertüte und los ging es mit zwei Bollerwagen und großen blauen Müllsäcken.

    Bewusstsein für Umweltschutz schaffen

    Unterwegs wartete ein kleiner Unimog, auf dem der gesammelte Abfall zwischengelagert werden konnte. Es ging zwar um das Müllsammeln, in erster Linie sollten die Kinder aber ein Bewusstsein dafür bekommen, dass man nicht alles einfach in die Natur wirft, meinte Joachim Bauer. Als Belohnung für ihre Mühen durften die Kinder sich dann an der Teichanlage am Malbachweg mit allerlei Spielgeräten austoben. Und als Krönung gab es noch eine Bratwurst und eine Limo.

    Bei der Gelegenheit konnten die Jüngsten dann auch sehen, wie das Wasser in den Fischteichen immer weniger wird und der Malbach vollkommen ausgetrocknet ist. Die Fische mussten am Samstagmorgen nach Ostheim umgesiedelt werden.

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